Forschung zu Theorie und Praxis der Psychotherapie

Claudiu Petrule vom Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) hat seine Doktorarbeit verteidigt.

Claudiu Petrule freut sich über die erfolgreiche Disputation seiner Doktorarbeit.

Claudiu Petrule freut sich über die erfolgreiche Disputation seiner Doktorarbeit. Foto: Marlene Altenmüller, ZPID

Mit bestem Erfolg hat Claudiu Petrule am 19. August 2026 seine Promotion verteidigt. Der Titel seiner Arbeit lautet “Between Bench and Bedside: A Multi-Method Analysis of Translational Psychological Treatment Research”. 

Die Dissertation untersucht aus einer Science-of-Science-Perspektive, wie sich translationale Psychotherapieforschung als wissenschaftliches Feld entwickelt und wie psychologische Erkenntnisse ihren Weg von der Grundlagenforschung in die klinische Praxis finden. Mithilfe von Methoden des maschinellen Lernens, der Bibliometrie und der Netzwerkanalyse kartiert die Arbeit die internationale Forschungslandschaft, identifiziert zentrale Herausforderungen im Wissenstransfer und zeigt, wie sich Strukturen, Zusammenarbeit und Wissensintegration im Feld über die Zeit verändern. Die Ergebnisse leisten damit sowohl einen Beitrag zum Verständnis translationaler Psychotherapieforschung als auch zur Erforschung wissenschaftlicher Entwicklung und Organisation. 

Betreut wurde die Dissertation von Prof. Dr. Anke Haberkamp von der Universität Witten/Herdecke und Dr. André Bittermann vom Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID). 

Das ZPID gratuliert herzlich!
 

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Bettina Leuchtenberg
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