PsychPorta öffnet die Tore

Open Science: Neues Suchportal für die Psychologie bündelt Angebote

Das Team von PsychPorta v.l.n.r.: Leiterin der Informations- und Recherchedienste  Katja Trillitzsch, Produktkoordinatorin Ina Dehnhard und die Entwickler Robert Studtrucker, Tina Trillitzsch und Florian Grässle. Foto: Maja Drewes, ZPID

Das Team von PsychPorta v.l.n.r.: Leiterin der Informations- und Recherchedienste Katja Trillitzsch, Produktkoordinatorin Ina Dehnhard und die Entwickler Robert Studtrucker, Tina Trillitzsch und Florian Grässle. Foto: Maja Drewes, ZPID

Das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) hat unter dem Namen PsychPorta ein neues Angebot entwickelt, das eine umfassende semantische Suche in den bereits etablierten Produkten auf einer frei zugänglichen Plattform ermöglicht.

Das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) bietet seit mehr als 50 Jahren zahlreiche Angebote für Forschende und praktisch Tätige in der Psychologie an. Darunter fallen beispielsweise die Datenbank PSYNDEX mit Literatur- und Testnachweisen, PsychArchives mit Forschungsobjekten wie Volltexten, Datensätzen, Präregistrierungen und weiteren Materialien, das Forschungsdatenzentrum oder auch das Open Test Archive mit frei zugänglichen Testverfahren. In allen diesen verschiedenen Angeboten werden digitale Objekte qualitativ hochwertig dokumentiert, langfristig archiviert und auffindbar gemacht.

Als zentrale, überregionale Infrastruktureinrichtung für die Psychologie im deutschsprachigen Raum hat das ZPID nun seine unterschiedlichen Angebote an einer Stelle gebündelt. Im neuen Suchportal PsychPorta können die bereits aufgearbeiteten Informationen aus der psychologischen Forschung an einer zentralen Stelle durchsucht werden. “Für die Suche werden mehrere ZPID-Datenquellen zusammengeführt, so dass die verschiedenen Informationen in einem gemeinsamen System auffindbar und miteinander verknüpft sind. Die Besonderheit besteht darin, dass die Basis ein Linked Open Data Wissensgraph ist", berichtet Produktkoordinatorin Ina Dehnhard, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Informieren und Recherchieren. “Durch die Verwendung eines Wissensgraphen werden die Informationen nicht nur gesammelt, sondern klar strukturiert und aussagekräftig gestaltet. Wissensgraphen gelten als wichtige Bausteine für moderne Suchsysteme und KI-Anwendungen, weil sie Verknüpfungen und Kontext besser erfassbar machen. Zum Beispiel nutzen auch Suchmaschinen wie Google Wissensgraphen, um ihre Suchergebnisse zu verbessern.”

Katja Trillitzsch, Leiterin des Bereichs Informations- und Recherchedienste am ZPID ergänzt: “PsychPorta leistet einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung von Open Science, da Transparenz, Nachnutzbarkeit und Interoperabilität der wissenschaftlichen Informationen gegeben sind. Zusätzlich werden in PsychPorta Open-Science-Merkmale stärker sichtbar gemacht, indem Hinweise auf vorhandene Präregistrierungen, Forschungsdaten oder Förderinstitutionen und weitere Aspekte gegeben werden.”

Link zu PsychPorta: www.psychporta.org

 

Kontakt

Bettina Leuchtenberg
Kommunikation und Events

+49 (0)651 603419-016