Die KI-Verordnung der Europäischen Union aus dem Jahr 2024 stellt politische Akteurinnen und Akteure vor die Aufgabe, abstrakte rechtliche Vorgaben zu Themen wie Menschenzentriertheit, Transparenz und KI-Kompetenz in konkrete Aufsichts-, Verwaltungs- und Gestaltungspraxis zu übersetzen. Psychologisches Wissen ist zur Lösung der Aufgabe notwendig.
Die dritte Reihe der Policy Ultra-Briefs bündelt in neun Beiträgen sozialwissenschaftlich fundiertes Wissen zu zentralen Fragen: Sie reichen von diagnostischen Impulsen für die KI-Verordnung, Handlungsempfehlungen für ein menschenzentriertes, transparentes Informationsmanagement über den Hinweis auf technische Risiken bis hin zur Beachtung menschlicher und aufgabenbezogener Vielfalt für sichere KI-Systeme.
Die Policy Ultra-Briefs sind eine Initiative aus der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) – getragen von Mitgliedern, Fachgruppen und Arbeitskreisen. Sie werden von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis verfasst, durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren und sind speziell auf die Bedürfnisse politischer Praxis zugeschnitten. Sie werden in PsychArchives veröffentlicht und sind über die Plattform psychologie.de zugänglich.
Das Herausgeber*innen-Team der Reihe Künstliche Intelligenz:
Thorben Jansen (Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), Kiel), Markus Langer (Universität Freiburg, Institut für Psychologie), Nikol Rummel (Center for Advanced Internet Studies (CAIS, gGmbH) und Ruhr-Universität Bochum), Nicole Krämer (Universität Duisburg-Essen), Ute Mertens (Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), Kiel), Sophie Berretta (Ruhr-Universität Bochum), Olga Vogel (Ruhr-Universität Bochum), Johann Laux (Universität Oxford), Anne Lauber-Rönsberg (Technische Universität Dresden) & Annette Kluge (Ruhr-Universität Bochum).
Reihe 3 der Policy Ultra Briefs zum Thema Künstliche Intelligenz