Theorien und Theoriebildung in der Psychologie

Abstract

In diesem Kurs werden wir uns mit dem Thema “wissenschaftliche Theorie” beschäftigen. Genauer werden wir uns Fragen zu Theorie stellen, die für das Verständnis und die Durchführung von Forschung in der Psychologie von zentraler Bedeutung sind:

  • Was ist eine Theorie? 
  • Welche Kriterien muss eine gute Theorie erfüllen? 
  • Erfüllen einige bekannten Beispiele psychologischer Theorien diese Kriterien? 
  • Was macht sie erfolgreich? 
  • Wie können wir unsere eigene Theoriebildung verbessern? 
  • In welchem ​​Verhältnis stehen empirische Evidenz, Theorien und Anwendungen? 
  • Ist (fruchtbare) Forschung ohne Theorie möglich?

Diese und weitere Fragen werden wir uns in dem Workshop zu beantworten versuchen. Dabei legt die Veranstaltung großen Wert auf Interaktion untereinander (siehe Zugangsvoraussetzungen).

 

Referentin: Karolin Salmen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und promoviert an der Universität Heidelberg zu serieller Reproduktion (Arbeitseinheit Sozialpsychologie). Nach einem Bachelor in Psychologie in Münster und einem Austauschstudium an der Peking University, China, folgten Masterabschlüsse in Psychologie (Heidelberg) und Social Cognition (University College, London). Sie forscht und lehrt zu den Themen Einfluss von Kommunikation auf Kognition, sowie kollektive und gesellschaftliche Informationsweitergabe, Schließen und Entscheiden.

Links zu Material

Präsentationsfolien:
http://dx.doi.org/10.23668/psycharchives.6897

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