Doktor- und Masterarbeiten am ZPID

Das ZPID - Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation ist dem Open-Science-Gedanken verpflichtet und versteht sich als Public-Open-Science-Institut für die Psychologie. Als forschungsbasierte Infrastruktureinrichtung betreibt das ZPID grundlagenorientierte Anwendungsforschung und betreut Doktor- und Masterarbeiten in den folgenden drei Forschungsbereichen des ZPID.

Themen Forschungsliteralität und nutzerfreundliche Forschungsinfrastrukturen

  • Empirische Studien dazu, wie Personen mit widersprüchlicher wissenschaftlicher Evidenz umgehen
  • Untersuchung evidenzbasierten Denkens, epistemischen Überzeugungen und epistemischem Wandel (epistemic change) im Wissenschaftskontext
  • Analyse evidenzbasierten Denkens bei Laien im Kontext der Suche nach oder Konfrontation mit gesundheitsbezogenen Informationen

Ansprechpartner

Dr. Tom Rosman
Leiter Forschungsliteralität

+49 (0)651 201-2284

Themen Forschungssynthesen in der Psychologie

Qualitätsbewertungssysteme für Primärstudien und Meta-Analysen. Anwendung von Netzwerk-Metaanalysen und Meta-Analytischen Strukturgleichungsmodellen in allen Teilbereichen der Psychologie

  • Meta-Analysen zu infrastrukturrelevanten Themen, die einen Bezug zur strategischen Ausrichtung des ZPID aufweisen. Eine Übersicht zum Angebotsspektrum des ZPID finden Sie auf unserer Webpräsenz sowie in diesem Dokument.
  • Qualitätsbewertungssysteme für Primärstudien und Meta-Analysen.
  • Anwendung von Netzwerk-Metaanalysen und Meta-Analytischen Strukturgleichungsmodellen in allen Teilbereichen der Psychologie

Ansprechpartner

Prof. Dr. Michael Bosnjak
(kommissarisch)

+49 (0)651 201-2706

Themen Big Data in der Psychologie

  • Analyse von social media Daten (z.B. Twitter, sonstige websites, blogs, Foren etc.), entweder theoriebasiert (deduktiv) oder exploratorisch-interpretierend unter Bezugnahme auf Theorien (abduktiv)
  • Anwendung von modernen Textanalyseverfahren (z.B. "Text Mining" wie Topic Modeling, Clusteranalysen mit Text, längsschnittliche Analyse von Textdaten)
  • Analyse von intensiven längsschnittlichen Daten, z. B. von Tagebuchstudien, Sensordaten (Fitnesstracker, Smartphones) oder Videodaten
  • Privacy-Aspekte bei Social-Media-Plattformen, Big Data insgesamt (z. B. im Rahmen des "Privacy Paradox", Gefahr einer De-Anonymisierung von Daten durch Pattern Matching), Analyse der Determinanten der Motivation, an Sensorstudien teilzunehmen.

Ansprechpartner

Dr. Holger Steinmetz
Leiter Big Data

+49 (0)651 201-2930

Ablauf, Formalia und Kontakte

  • Voraussetzungen prüfen (Prüfungsordnung kennen)
  • Website des ZPID und ZPID 2025 lesen
  • zuständigen Ansprechpartner kontaktieren

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