Tübingen: Juniorprofessur (W1)

Universität: Juniorprofessur (W1) für Empirische Bildungsforschung (w/m/d)

04.10.2019

Juniorprofessur (W1) für Empirische Bildungsforschung (w/m/d)

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung

Bewerbungsfrist: 21.10.19

An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen ist am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung zum 1. April 2020 oder später eine

Juniorprofessur (W1) für Empirische Bildungsforschung (w/m/d)

zu besetzen.

Die Besetzung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Zeit, zunächst für vier Jahre. Eine Verlängerung um weitere zwei Jahre ist nach positiver Zwischenevaluation vorgesehen. Die Lehrverpflichtung beträgt zunächst vier, nach positiver Zwischenevaluation sechs Semesterwochenstunden.

Forschungsgebiet und Lehrprogramm der Inhaberin/des Inhabers sollen in einem der Schwerpunktbereiche des Instituts (Educational Effectiveness/Kompetenzmodellierung, Unterrichtsqualität und Kompetenzen von Lehrkräften, Begabung/Hochbegabung sowie Motivations- und Persönlichkeitsentwicklung im Schulkontext) verortet sein und einen oder mehrere der Schwerpunkte innovativ und interdisziplinär ergänzen, beispielsweise durch einen Fokus auf Emotionen beim Lernen, Educational Neuroscience oder Machine Learning. Darüber hinaus ist eine enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des LEAD Graduate School & Research Networks, das im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert wird, gewünscht. Die Professur ist am Bachelor – und Masterstudiengang Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie, am Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit/Erwachsenenbildung sowie an der pädagogischen Ausbildung der Lehramtsstudierenden beteiligt.

Die Universität setzt eine sehr gute Dissertation in Psychologie, Empirischer Bildungsforschung, Erziehungswissenschaft oder einer angrenzenden Disziplin, international sichtbare Publikationen in renommierten Zeitschriften mit Begutachtungsverfahren sowie eine didaktische Eignung voraus.

Die Inhaberin oder der Inhaber der Juniorprofessur soll sich durch die selbständige Wahrnehmung der der Hochschule obliegenden Aufgaben in Forschung und Lehre für die Berufung auf eine Professur an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule qualifizieren.

Die konkreten Kriterien, die der Zwischen- und Endevaluation zugrunde gelegt werden, finden sich neben dem allgemeinen Qualitätssicherungskonzept unter folgendem Link:  https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/fakultaet/stellenangebote/#c927460

Die Universität Tübingen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Auch qualifizierte internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Rechte, Pflichten und Einstellungsvoraussetzungen der Professur ergeben sich aus dem LHG Baden-Württemberg.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Listen der Publikationen, Drittmittel, Kooperationen und Lehrveranstaltungen sowie Lehrevaluationen, Lehr- und Forschungsplan und Bewerbungsformular – siehe Link oben) sowie zwei Publikationen, vorzugsweise Aufsätze, bis zum 21. Oktober 2019 – bevorzugt in elektronischer Fassung – an den

Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät
Prof. Dr. Josef Schmid
Nauklerstraße 48
72074 Tübingen

oder  bewerbung(at)wiso.uni-tuebingen.de  zu richten. Rückfragen können an den Dekan Prof. Dr. Josef Schmid gerichtet werden.

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://uni-tuebingen.de/universitaet/stellenangebote/newsfullview-stellenangebote/article/juniorprofessur-w1-fuer-empirische-bildungsforschung-wmd-1/ abrufbar.

Weitere Hinweise

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