Potsdam: Akademische/r Mitarbeiter/in (w/m/d; Post-Doc)

Universität: Akademische/r Mitarbeiter/in (w/m/d; Post-Doc) an der Professur Quantitative Methoden in den Bildungswissenschaften (362/2020)

Jung, modern, forschungsorientiert: Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert. An der größten Hochschule Brandenburgs forschen und lehren national wie international renommierte Wissenschaftler/-innen¹. Die Universität Potsdam ist drittmittelstark, überzeugt durch ihre Leistungen im Technologie- und Wissenstransfer und verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung. Mit rund 21.000 Studierenden auf drei Standorte verteilt – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – ist die Universität Potsdam ein herausragender Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region. Sie hat über 3.000 Beschäftigte und ist eine der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.

An der Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Strukturbereich Bildungswissenschaften, Professur Quantitative Methoden in den Bildungswissenschaften ist im Drittmittelprojekt BIG-GENDER: „Big Data Meta-Analyses of Gender Differences in Students’ Achievement and Achievement Motivation Drawing on Large-Scale Assessments“ möglichst zum 01.09.2020 eine finanzierte Stelle als

Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d)
(Post-Doc)
Kenn-Nr. 362/2020

in Vollzeit (100 %) befristet für 3 Jahre zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation.

Die ausgeschriebene Stelle gehört zum Projekt BIG-GENDER, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Eine essentielle Voraussetzung für jeden wissenschaftlichen und politischen Diskurs von Geschlechtsunterschieden in der Schule (und darüber hinaus) ist verlässliches, empirisch abgesichertes Wissen zu deren Art, Größe und Variabilität sowie den Moderatoren zur Erklärung dieser Unterschiede. Das Hauptziel dieses meta-analytischen Big Data-Projekts ist deshalb die Bereitstellung von breit generalisierbarem Wissen zu Geschlechtsunterschieden in der Schülerleistung und Lernmotivation. Hierzu werden wir mehrere Meta-Analysen durchführen auf Basis individueller Schülerdaten von 999 repräsentativen Stichproben aus 112 Ländern (Gesamt N > 4 Mio.), die für 24 Zyklen internationaler Large-Scale-Assessments (TIMSS, PIRLS, PISA) im Zeitraum von 1995 bis 2015 vorliegen. Dieses Projekt ist die erste quantitative Synthese dieser Fülle an Daten auf Basis meta-analytischer Methoden. Insgesamt liefert BIG-GENDER neue Erkenntnisse zu länderübergreifenden, zeitlichen und altersbasierten Trends in Geschlechtsunterschieden in der generellen Schülerpopulation und in der Gruppe der spitzenleistenden Schülerinnen und Schüler sowie zu komplexen Interaktionen zwischen Geschlecht, Selektivität der Stichprobe, sozioökonomischen Indikatoren der Familien und soziokulturellen Indikatoren der Geschlech-tergleichstellung.

Aufgaben:

  • Mitarbeit am Projekt BIG-GENDER
  • Durchführen und Dokumentation der statistischen Analysen
  • Mitarbeit an Publikationen der Projektergebnisse in nationalen und internationalen Fachzeitschriften
  • Präsentation der Projektergebnisse auf nationalen und internationalen Fachkongressen
  • Anleiten der studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Einstellungsvoraussetzungen

  • Promotion in Psychologie, Bildungswissenschaften, Erziehungswissenschaften, Soziologie oder verwandte Disziplinen
  • hervorragende Kenntnisse in quantitativen Methoden (insb. Meta-Analyse und Analyse von Large-Scale Assessment-Daten
  • hervorragende Kenntnisse in datenwissenschaftlichen Methoden zur Automatisierung von statistischen Analysen (insb. mit R)
  • hervorragende Kenntnisse im Umgang mit Statistikprogrammen (insb. R)
  • hervorragende Englischkenntnisse
  • hervorragende Kenntnisse in Office-Anwendungen (Word, Excel, Power Point)

Erwünschte Qualifikationen:

  • Expertise zu den inhaltlichen Fragestellungen des Projekts (insb. Genderforschung, soziokulturelle Faktoren, spitzenleistende Schülerinnen und Schüler)
  • sehr großes Interesse an der empirischen Bildungsforschung, insbesondere an den Themen der Professur für Quantitative Methoden in den Bildungswissenschaften
  • sehr großes Interesse zur akademischen Weiterqualifikation (z. B. Habilitation)
  • Publikationserfahrung in führenden internationalen Fachzeitschriften mit peer-Review
  • Interesse an und Umsetzung von Open Science-Praktiken
  • sehr gute soziale Kompetenzen und große Freude zur Zusammenarbeit im Team

Für nähere Informationen zur Ausschreibung steht Ihnen Frau Katharina Gärtner, Email: katharina.gaertner@uni-potsdam.de gerne zur Verfügung.

Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.

Die Universität Potsdam strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert daher qualifizierte Bewerberinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bei gleicher Eignung werden Frauen im Sinne des BbgHG § 7 Absatz 4 und schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen (inkl. Lebenslauf, Abschlusszeugnisse, Praktikumszeugnisse etc.) sind bis zum 09.08.2020 unter Angabe der Kenn-Nr. 362/2020 an die

Universität Potsdam
Humanwissenschaftliche Fakultät
Professur Quantitative Methoden in den Bildungswissenschaften
Karl-Liebknecht-Str. 24-25
14476 Potsdam

oder per Email an katharina.gaertner@uni-potsdam.de zu richten.

Falls eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erwünscht ist, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Briefumschlags.

¹ Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/verwaltung/docs/Dezernat3/Ausschreibungen/2_akadPersonal/362_2020_HWF_Quant_Methoden_Bildungswiss.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Universität Potsdam. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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