Potsdam: Akademische*r Mitarbeiter*in – Postdoc (w/m/d; 20 WoStd.)

Fachhochschule: Akademische*r Mitarbeiter*in – Postdoc (w/m/d; 20 WoStd.) Profillinie „Gesellschaft bilden“ (einschließlich Frühe Bildung, Soziale Arbeit, Kulturarbeit) (26/2021)

Fachbereiche:
Sozial- und Bildungswissenschaften, Stadt I Bau I Kultur, Bauingenieurwesen, Design, Informationswissenschaften

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 hat sich die Fachhochschule Potsdam (FHP) zu einer praxisnahen Akteurin in der Wissenschaftslandschaft der Region entwickelt. Mit 350 Mitarbeiter*innen begleiten wir zurzeit rund 3.800 Studierende in 32 Bachelor-, Master- und Diplomstudiengängen mit beruflich nachhaltigen Perspektiven. Unsere Stärken sind überschaubare Strukturen, kleine Seminargruppen, innovative digitale Lehrangebote, Praxisorientierung, Interdisziplinarität und eine enge Partnerschaft zwischen Lehrenden und Studierenden.

An der Fachhochschule Potsdam wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt in ihrer Profillinie „Gesellschaft bilden“ (einschließlich Frühe Bildung, Soziale Arbeit, Kulturarbeit) ein*e

Akademische*r Mitarbeiter*in – Postdoc (w/m/d)

Vergütung bis EG 13 TV-L Kennziffer 26/2021

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Wochenstunden befristet für drei Jahre gesucht.

Die Position ist Teil des Projektes „P³Dual“ im Rahmen des Bund-Länder-Programms „FH-Personal“ (www.fh-personal.de). In diesem Projekt werden an der Fachhochschule Potsdam Konzepte und Maßnahmen zur Gewinnung und Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen und Professor*innen in Zusammenarbeit mit Praxispartnern entwickelt und umgesetzt. Qualifikationsvorhaben in der Forschung werden dabei eng mit Aufgaben in Praxis und Lehre verknüpft.
Die Profillinie „Gesellschaft bilden“ bearbeitet anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsfragen hinsichtlich Partizipation, Inklusion, Interaktion, Qualitätsentwicklung und Professionalisierung diverser gesellschaftlicher Akteure in Bildungs-, zivilgesellschaftlichen Aktivierungs-, posttraditionalen Gemeinschaftsbildungs- und Transformationsprozessen mit innovativen Medien, Methoden und Strukturen.

Jede*r Bewerber*in soll ihr*sein eigenes Forschungsvorhaben durchführen: Voraussetzung für eine Bewerbung ist es daher, dass Sie Ihr Forschungsvorhaben im Themenfeld „Gesellschaft bilden“ definiert haben und als Teil Ihrer Bewerbung in einem ein- bis zweiseitigen Exposé skizzieren. Die Erarbeitung des Exposés in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner ist wünschenswert. Bei entsprechender Überschneidung der Themen ist es auch möglich, dass Sie sich bei Ihrem aktuellen Arbeitgeber weiterqualifizieren, diesen als Partner angeben und Ihre aktuellen Inhalte in Ihre wissenschaftliche Fragestellung einfließen lassen. Bewerbungen ohne Praxispartner werden berücksichtigt, es wird die Möglichkeit eröffnet einen passenden Partner zu vermitteln. Eine Ko-Finanzierung Ihrer Position (bis zu 50%) durch den Praxispartner ist wünschenswert. Im Rahmen dieser Beschäftigung ist eine kooperative Promotion (in Kooperation mit einer Universität aus dem Partnernetzwerk der FHP) als Qualifizierung vorgesehen (BbgHG § 41 (1) Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren). Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und zum Projekt finden Sie unter www.fh-potsdam.de/p3dual.

Ihre Aufgaben:

  • Eigene wissenschaftliche Qualifizierung im Rahmen Ihres Promotionsvorhabens mit dem Praxispartner
  • Veröffentlichung von Ergebnissen in Form von akademischen Artikeln und Vorträgen auf Fachtagungen
  • Mitarbeit in der interdisziplinären Lehre mit Bezug zu Ihrem Forschungsvorhaben (2 SWS)
  • Kommunikation mit dem Praxispartner und weiteren möglichen Anwender*innen
  • Mitwirkung bei projektübergreifenden Fragestellungen zu P³Dual sowie bei der Konzeption neuer Projekte und bei der Einwerbung weiterer Drittmittel
  • Aktive Teilnahme an interdisziplinärer Forschung im Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft (IAF)

Wir bieten Ihnen:

  • Unterstützung bei der Durchführung Ihres Forschungsvorhabens und Ihrer Promotion
  • Anbindung an ein lebendiges, interdisziplinäres akademisches Leben in unserem interdisziplinären Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft (IAF)
  • Eine kollegiale Atmosphäre in einem bereichsübergreifenden, qualifizierten und motivierten Team sowie Kontakte zu anderen Doktorand*innen
  • Spannende Tätigkeit an einer anwendungsorientierten Hochschule mit starkem Praxisbezug und einer ausgeprägten Familienfreundlichkeit – an einem der schönsten Wissenschaftsstandorte Deutschlands
  • Attraktive Arbeitsbedingungen wie flexible Arbeitszeitmodelle, Angebote im Rahmen des Gesundheitsmanagements sowie für die fachliche Aus- und Weiterbildung
  • Sehr gute und etablierte digitale Arbeitsstrukturen
  • zusätzliche Altersvorsorge über die VBL
  • Zuschuss zum VBB-Firmenticket

Ihr Profil:

  • Sehr guter oder guter wissenschaftlicher Hochschulabschluss in einem sozial- oder kulturwissenschaftlichen Studienfach (z. B. Soziologie, Psychologie, Soziale Arbeit, frühkindliche Bildung, Kulturarbeit, Kulturwissenschaft). Interessierte aus benachbarten Fächern sind ebenfalls aufgefordert, ihre Bewerbung einzureichen.
  • Eigenes Forschungsinteresse an Bildungsprozessen (emotional, kognitiv, sozial, kulturell)
  • Interesse an interdisziplinärer, anwendungsorientierter Lehre und Forschung sowie wissenschaftlicher Weiterqualifizierung und Transferentwicklung
  • Vorhandene oder geplante Anstellung bei Ihrem Praxispartner (bis zu 50%) ist wünschenswert
  • Selbstständiges und strukturiertes Arbeiten sowie Teamfähigkeit
  • Gute Deutschkenntnisse und idealerweise Erfahrung im Verfassen englischer Fachtexte

Für nähere Informationen und Fragen zum Aufgabengebiet oder zum Projekt steht Ihnen Frau Dr. Gabriele J. Kowalski unter gabriele.kowalski(at)fh-potsdam.de gerne zur Verfügung.

Informationen zur Fachhochschule Potsdam finden Sie im Internet unter www.fh-potsdam.de.

Wir wünschen uns, dass unsere Hochschule die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegelt und setzen uns für Chancengleichheit und die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben ein.

In allen Bereichen streben wir eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Deshalb fordern wir qualifizierte Bewerberinnen auf, sich zu bewerben und werden Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigen.

Wir laden ausdrücklich Personen mit Migrationshintergrund zur Bewerbung ein und freuen uns auch auf Bewerbungen aus dem Ausland. Zudem haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen und Barrierefreiheit im Arbeitsleben zu fördern. Bitte weisen Sie auf eine Behinderung bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben hin. Bei gleicher Eignung werden wir Menschen mit Behinderungen bevorzugt berücksichtigen.

Bewerbungsunterlagen:

  • ein- bis zweiseitiges Exposé über ein geplantes Forschungsvorhaben
  • Anschreiben (falls zum Bewerbungszeitpunkt vorhanden, mit Nennung des Praxispartners)
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Arbeitsnachweise

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie bitte unter Angabe der o. g. Kennziffer bis zum 16.05.2021 ausschließlich per E-Mail in einem PDF-Dokument (max. 3 MB) an bewerbung@fh-potsdam.de richten.

Die im Rahmen Ihrer Bewerbung mitgeteilten personenbezogenen Daten werden auf der Grundlage des § 26 des Brandenburgischen Datenschutzgesetzes verarbeitet. Sofern Sie mit der Verarbeitung der Daten nicht einverstanden sind, oder die Einwilligung widerrufen, kann Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden.

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.fh-potsdam.de/fileadmin/user_dateien/1_informieren/D_Profil/a_Stellenanzeigen/20210516.25_2021.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Fachhochschule Potsdam. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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