Osnabrück: W 2-Professur

Universität: W 2-Professur Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Rassismusforschung

 

Im Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück, Institut für Erziehungswissenschaft, ist folgende Professur (m/w/d) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen:

Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Rassismusforschung 

(Bes. Gr. W 2)

Aufgabenbereiche:

Die Professur trägt mit ihrer Forschung zur weiteren Profilierung des Instituts für Erziehungswissenschaft bei. Dazu greift sie mindestens einen der folgenden Schwerpunkte auf und führt in einer entsprechenden Ausrichtung Forschungsprojekte durch: 

  • Institutioneller Rassismus in sozialpädagogischen Organisationen (z.B. bezüglich rassismuskritischem Kinderschutz)
  • Lebenswelten und -erfahrungen von Adressat*innen der Sozialpädagogik (etwa von Rassismus Betroffene sowie rechtsextreme Jugendliche, etc.)
  • Rassismuskritische sozialpädagogische Professionalität

Die Professur leistet durch ihre Forschung ebenso einen Beitrag zur Stärkung der erziehungswissenschaftlichen Beteiligung an den Profillinien der Universität bzw. ihrer Forschungszentren (insbesondere dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)). 

In der Lehre beteiligt sich die Professur mit Angeboten zu begrifflichen und konzeptionellen Grundlagen an den lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengängen Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik sowie dem Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft, dem Masterstudiengang Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kindheit und gesellschaftliche Diversität und an der erziehungswissenschaftlichen Lehre in den Lehramtsstudiengängen sowie am Masterstudiengang Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB).

Die Professur soll sich darüber hinaus an den Aufgaben im Kontext der weiteren Entwicklung der Abteilung Allgemeine Pädagogik, Sozialpädagogik und Frühe Bildung (ASF) sowie des Instituts für Erziehungswissenschaft beteiligen und an der akademischen Selbstverwaltung mitwirken. 

Fachliche Einstellungsvoraussetzungen:

Die Bewerber*innen müssen im Bereich der Sozialpädagogik in Forschung und Lehre durch einschlägige Forschungs- und Publikationstätigkeiten ausgewiesen sein. Zudem muss ein erkennbarer Beitrag zur Rassismusforschung aus dem Forschungsprofil hervorgehen. Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln werden vorausgesetzt.

Vorausgesetzt werden Lehrerfahrungen in den Bereichen „sozialpädagogische Organisationen und Institutionen“, „Adressat*innen der Sozialpädagogik“ oder „sozialpädagogische Professionalität“. Damit beteiligt sich die Professur mit Angeboten zu begrifflichen und konzeptionellen Grundlagen an den lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengängen Berufliche Fachrichtung Sozialpädagogik sowie dem Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft, dem Masterstudiengang Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kindheit und gesellschaftliche Diversität und an der erziehungswissenschaftlichen Lehre in den Lehramtsstudiengängen sowie am Masterstudiengang Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB).

Wünschenswert ist die Mitwirkung an der akademischen Selbstverwaltung. 

Gesetzliche Einstellungsvoraussetzungen:

Einstellungsvoraussetzungen sind ein einschlägiges abgeschlossenes Hochschulstudium, durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung, die besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion nachgewiesen wird, und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen im Sinne des § 25 Abs. 1 Nr. 4a NHG (z. B. Habilitation). Darüber hinaus soll eine mindestens dreijährige schulpraktische oder geeignete pädagogische Erfahrung oder eine den Aufgaben entsprechende Erfahrung in der empirischen Forschung nachgewiesen werden (§ 25 Abs. 2 Satz 1 NHG).

Auf die Möglichkeit einer Teilzeitbeschäftigung wird hingewiesen.

Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie ein.

Die Universität Osnabrück strebt die Erhöhung des Professorinnenanteils an und fordert deshalb insbesondere qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Nähere Auskünfte erteilt Herr Prof. Dr. Florian Eßer, Tel. 0541-969-4485, E-Mail: mailto:florian.esser(at)uni-osnabrueck.de.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, wissenschaftlicher Werdegang, Schriftenverzeichnis, Forschungsvorhaben, Verzeichnis der bisher abgehaltenen Lehrveranstaltungen) sowie einer Darlegung des geplanten Forschungs- und Lehrprofils der Professur (maximal drei Seiten) richten Sie bitte in elektronischer Form (in einer PDF-Datei) und unter gesonderter Beifügung des Vordrucks „Bewerbungsprofil“ (DOCX, 13,56 kB) bis zum 08.02.2023 an den Dekan des Fachbereichs Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Universität Osnabrück, Herrn Prof. Dr. Christian Reintjes, unter folgender E-Mail-Adresse: dekanat-fb-03(at)uni-osnabrueck.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. 

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/stellenangebote/stellenangebote-detail/252-fb-3-professur-mwd-w2-sozialpaedagogik/ abrufbar.

Weitere Hinweise

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