Fulda: W 2-Professur

Hochschule: W 2-Professur Psychosoziale Gesundheitsprävention und klinische Sozialarbeit, insbesondere bei Abhängigkeitserkrankungen“

An der Hochschule Fulda studieren ca. 9.500 Studierende in ca. 60 Bachelor- und Master-Studiengängen. In den 8 Fachbereichen lehren und forschen mehr als 160 Professor*innen. Die Hochschule Fulda besitzt das eigenständige Promotionsrecht nach hessischem Hochschulrecht. Insgesamt sind an der Hochschule Fulda ca. 700 Personen beschäftigt. Die Hochschule Fulda zeichnet sich durch qualitativ hochwertige Lehre und intensive Forschungsaktivität aus, weiterhin besitzt sie eine starke internationale Ausrichtung. Sie bietet hervorragende Lern- und Arbeitsbedingungen auf einem attraktiven und zusammenhängenden Hochschulcampus.

An der Hochschule Fulda besetzen wir zum Sommersemester 2021 im Fachbereich Sozialwesen eine

Professur „Psychosoziale Gesundheitsprävention und
klinische Sozialarbeit, insbesondere bei
Abhängigkeitserkrankungen“ (W2)

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

  • Eine wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Lehre in den verschiedenen Studiengängen des Fachbereichs "Sozialwesen".
  • Die Lehre umfasst insbesondere Module rund um die Themen der Gesundheitsförderung, Gesundheitsprävention und klinische Sozialarbeit, insbesondere bei Abhängigkeitserkrankungen. Dabei soll ein Überblick über die ganze Breite der Gesundheitsprävenion/Gesundheitsförderung und der Klinischen Sozialarbeit im Kontext sozialarbeiterischen Handeln erfolgen, der in einzelnen Schwerpunkten (z.B. Abhängigkeitsprävention, betriebliche Sozialarbeit, Gewohnheitsbildung und Veränderungsprozesse, substanzgebundene und ungebundene Süchte, soziale Kontexte bzw. Psychodynamik von Süchten) vertieft werden kann. Zudem sollen in praxisorientierten Veranstaltungen konkrete Interventionen und Kommunikationsansätze reflektiert und geübt werden.
  • Die Bereitschaft, Lehrveranstaltungen auch in den Grundlagen der jeweiligen Bezugswissenschaft sowie in fachgebietsübergreifenden Modulen, insbesondere in den einführenden Veranstaltungen der Studiengänge anzubieten, wird vorausgesetzt.
  • Die Übernahme von Lehrveranstaltungen in englischer Sprache ist erwünscht.
  • Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass Sie Ihre einschlägigen Forschungungsaktivitäten und Ihre entsprechende Publikationstätigkeit fortsetzen, sich aktiv an der akademischen Selbstverwaltung beteiligen und für Aufgaben in der Wissenschaftlichen Weiterbildung offen sind.

Ihr Profil:

  • Abschluss eines Studiums der Sozialen Arbeit, Sozial- oder Humanwissenschaften
  • Einschlägige praktische Erfahrung vorzugsweise im Rahmen einer mehrjährigen beruflichen Tätigkeit im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen
  • Eine qualifiziert mehrjährige Aus- oder Weiterbildung im Bereich von Gesprächsführung, Beratung oder Abhängigkeitserkrankungen (z.B. motivierende Gesprächsführung) ist ausdrücklich erwünscht.
  • Einschlägige Forschungsaktivitäten und Publikationstätigkeiten sind ebenfalls wünschenswert.

Der Fachbereich sucht eine engagierte Persönlichkeit, die sich nicht nur auf die Arbeit mit Studierenden und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen freut, sondern sich auch in der Forschung, im Hinblick auf Promotionsvorhaben von Studierenden an unserem Fachbereich, im Wissenstransfer und der Weiterbildung engagiert. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Hochschule wird vorausgesetzt.

Die Hochschule vertritt ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden sowie der Vernetzung in der Region und erwartet deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Hochschule.

Voraussetzung für die Berufung nach §§ 61, 62 HHG

  • eine qualifizierte Promotion,
  • nachweislich pädagogische Eignung,
  • besondere Leistungen bei Anwendung und Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs oder zusätzliche wissenschaftliche Leistungen.

Die Besetzung der Stelle erfolgt bei der ersten Berufung in der Regel gemäß § 61 Abs. 7 HHG im Beamtenverhältnis auf Probe. Die Probezeit beträgt drei Jahre. Die Stelle steht unbefristet zur Verfügung.

Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt. In der Gruppe der Professor*innen der Hochschule sind Frauen unterrepräsentiert. Der Frauenförderplan der Hochschule Fulda sieht hier eine Erhöhung des Frauenanteils vor. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Die Hochschule Fulda ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Wir fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bieten Ihnen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung.

Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Soweit Sie ehrenamtlich tätig sind, wird gebeten, dies in den Bewerbungsunterlagen anzugeben, wenn das Ehrenamt für die vorgesehene Tätigkeit förderlich ist.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 16.07.2020 an den Präsidenten der Hochschule Fulda, gerne per E-Mail im PDF-Format (bewerbungen(at)hs-fulda.de). Für Rückfragen steht Ihnen Prof. Dr. Matthias Ochs (matthias.ochs(at)sw.hs-fulda.de) zur Verfügung.

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.hs-fulda.de/fileadmin/user_upload/Unsere_Hochschule/Hochschulverwaltung/Personalmanagement/Stellenangebote/Professur__W2__Gesundheitspra__vention_und_klinsche_Sozialarbeit__insbesondere_bei_Anha__ngigkeitserkrankungen_am_Fachbereich_Sozialwesen.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Hochschule Fulda. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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