Düsseldorf: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d; 32,5%)

Universität: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d; 32,5%) Arbeitsgruppe Biologische Psychologie (112.20 – 3.1)

An der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist in der Arbeitsgruppe Biologische Psychologie zum 01.09.2020 eine Stelle einer/eine

wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (m/w/d)

mit der Möglichkeit zur Promotion
(32,50 %, EG 13 TV-L)

zu besetzen. Zeitgleich wird in der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen eine zugehörige 32,50-%-Stelle ausgeschrieben. Die Stelle ist befristet für die Dauer von drei Jahren. Es handelt sich um eine Qualifikationsstelle im Sinne des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), die der Förderung der wissenschaftlichen Qualifizierung der Mitarbeiter*innen dienen sollen. Es besteht die Möglichkeit zur Promotion.

Ihre Aufgaben:

Der/die Stelleninhaber*in arbeitet an einem kürzlich durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten Forschungsprojekt, in dem die Rolle des Zerebellums für die Fehler- und Feedbackverarbeitung näher charakterisiert werden soll. Dieses Projekt wird als Kooperationsprojekt zwischen Dr. Jutta Peterburs (Abteilung Biologische Psychologie, HHU), PD Dr. Martina Minnerop (Klinik für Neurologie des UKD/Institut für Klinische Neurowissenschaften und Medizinische Psychologie der HHU und Forschungszentrum Jülich (INM-1)) und Prof. Dr. Dagmar Timmann-Braun (Experimentelle Neurologie, Universitätsmedizin Essen, UME) durchgeführt. Es handelt sich um ein multi-methodisches, integratives Projekt, in dem der/die Stelleninhaber*in experimentelle Testungen von Patient*innen mit Erkrankungen des Kleinhirns sowie gesunden Proband*innen durchführen und dabei u.a. EEG, MRT und TMS verwenden wird. Die EEG-Testungen finden dabei in der Abteilung Biologische Psychologie (HHU) statt, die TMS-Testungen in der Klinik für Neurologie am UKD, die MRT-Aufnahmen werden in der UME bzw. am UKD durchgeführt, die Datenanalysen werden in Düsseldorf, Essen und Jülich erfolgen. Der Schwerpunkt liegt vornehmlich in der Untersuchung der Auswirkungen fokaler zerebellärer Störungen auf Feedbackverarbeitung und Feedbacklernen und assoziierte strukturelle und funktionelle Konnektivitätsveränderungen. Eine Bewerbung auf die gleichzeitig von der UME ausgeschriebene Stelle ist gewünscht.

Unsere Anforderungen:

Der/Die Bewerber*in sollte über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (M.Sc. oder Diplom) der Fachrichtung Psychologie, Neurowissenschaften oder Biologie oder einem verwandten Fach (z.B. Informatik, Physik) verfügen und starkes Interesse an interdisziplinärer, neurowissenschaftlich ausgerichteter Forschung haben. Erfahrungen und Kenntnisse im Umgang mit Patienten bzw. in der Verwendung funktioneller Bildgebungs- oder Neurostimulationsverfahren sind wünschenswert, Programmierkenntnisse (Matlab, Python o. Ä.) sind von Vorteil. Die Bereitschaft zum kooperativen und zeitweise räumlich flexiblen Arbeiten an den am Projekt beteiligten Standorten (Düsseldorf, Essen, Jülich) wird vorausgesetzt. Anbindung an interdisziplinäre Graduiertenprogramme (BIOME an der Universität Duisburg-Essen oder iGrad an der HHU) ist möglich und wird ausdrücklich befürwortet.

Die Eingruppierung erfolgt je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Beschäftigung ist grundsätzlich auch in Teilzeit möglich, sofern nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Bewerbungen von Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung daher bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des SGB IX ist erwünscht. Die Heinrich-Heine-Universität vertritt das Prinzip „Exzellenz durch Vielfalt“. Sie hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und erfolgreich am Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes teilgenommen. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt ihrer Mitarbeiter*innen zu fördern.

Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen ist in der Abteilung Biologische Psychologie (HHU) Dr. Jutta Peterburs; E-Mail: jutta.peterburs@hhu.de.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Hochschulzeugnisse und ggf. Beschreibung einschlägiger Erfahrungen in der Forschung) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 112.20 – 3.1 bis zum 31.05.2020 bevorzugt in elektronischer Form an

jutta.peterburs@hhu.de

oder postalisch an:

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Abteilung Biologische Psychologie
Dr. Jutta Peterburs
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf

Wir bitten darum, Bewerbungsunterlagen nur in Kopien und nicht in Mappen vorzulegen, da die Unterlagen nicht zurückgesandt werden. Diese werden nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist datenschutzgerecht vernichtet.

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.uni-duesseldorf.de/home/fileadmin/redaktion/ZUV/Dezernat_3/Stellenausschreibungen/Doku_wiss_Besch/112.20-3.1.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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