Dortmund: PostDoc (w/m/d)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): PostDoc (w/m/d) für die Bearbeitung von FuE-Projekten im Kompetenzfeld "Lärm" (41/20 PostDoc 2.2)

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte.

Für die Bearbeitung von FuE-Projekten im Kompetenzfeld "Lärm" suchen wir für die Gruppe 2.2 "Physikalische Faktoren" am Sitz in Dortmund zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine / einen

PostDoc (w/m/d)

  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Vollzeit
  • befristet für die Dauer von 3,5 Jahren nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Die Analyse, Bewertung und Gestaltung sicherer und gesundheitsgerechter Produkte und Arbeitssysteme im Hinblick auf die physikalischen Faktoren Lärm, optische Strahlung und elektromagnetische Felder sind zentrale Anliegen der Gruppe 2.2 der BAuA. Hierbei arbeiten wir interdisziplinär auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung, der Politikberatung und des zielgruppenspezifischen Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse zusammen.

Unerwünschte Geräusche in der Arbeitsumgebung können, auch bei moderaten Schalldruckpegeln, nachteilige Auswirkungen auf Beschäftigte haben. Zu den möglichen Auswirkungen, die bei der Arbeit von Bedeutung sind, gehören Effekte unerwünschter Geräusche auf kognitive Leistungen. In diesem Kontext sollen verschiedene physiologische und neurophysiologische Verfahren im Hinblick darauf untersucht werden, inwieweit sie sich zur Erfassung der Anstrengung während der Bearbeitung kognitiver Aufgaben unter Geräuschbedingungen eignen.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung des Forschungsprojekts "Wirkung von Hintergrundschall auf kognitive Leistungen bei der Arbeit: Systematische Exploration objektiver Verfahren zur Untersuchung der Anstrengung bei der Aufgabenbearbeitung"
    • Erstellung eines systematischen Reviews
    • Praxisnahe Erkundung verschiedener physiologischer und neurophysiologischer Verfahren im direkten Austausch mit Expert(inn)en für die jeweiligen Verfahren
    • Erarbeitung eines Antrags für ein Folgeprojekt, ggf. Drittmittelakquise
    • Durchführung einer Vorstudie mit ausgewählten Verfahren
  • Austausch mit der wissenschaftlichen Fachwelt und Arbeitsschutzinstitutionen
  • Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse auf Fachtagungen, durch Publikation in internationalen wissenschaftlichen Journalen sowie Zeitschriften für die Arbeitsschutzcommunity

Ihr Profil:

  • erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Universitäts-Diplom) der Psychologie, der Naturwissenschaften oder einer anderen für die Thematik einschlägigen Fachrichtung (z. B. Arbeitsmedizin)
  • einschlägige Promotion, idealerweise mit Qualifikation auf dem Gebiet der Physiologie oder der Neurowissenschaften
  • Erfahrung mit der Durchführung empirischer Studien mit Versuchspersonen, idealerweise mit dem Einsatz eines physiologischen oder neurophysiologischen Verfahrens
  • Interesse, die bisherige eigene Qualifikation auf Fragestellungen der Lärmwirkungsforschung sowie auf die Thematik Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit anzuwenden
  • methodische Kenntnisse für bibliographische Recherchen
  • sehr gute Kenntnisse zur Durchführung statistischer Auswertungen und Erfahrung mit der Interpretation publizierter Analysen
  • Nachweis der eigenständigen Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse, idealerweise Erfahrungen mit dem Verfassen von Projektanträgen
  • Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation mit externen Forschungsgruppen sowie Bereitschaft zu Dienstreisen (auch mehrtägig)
  • Fähigkeiten zur teamorientierten Arbeit mit hoher Eigenverantwortung in einer interdisziplinären Forschungsgruppe
  • sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten Ihnen:

  • eine interessante Tätigkeit an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft
  • Handlungsspielräume für eine kreative wissenschaftliche Arbeit
  • ein gutes Arbeitsklima in teamorientierten Strukturen
  • gleitende Arbeitszeiten
  • Möglichkeiten berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren
  • eine engagierte Personalentwicklung mit bedarfsgerechten Qualifizierungsmöglichkeiten
  • die Möglichkeit des Bezugs eines Jobtickets
  • ein engagiertes betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interesse geweckt?

Dann überzeugen Sie uns mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung bis zum 23.08.2020 unter Angabe der Kennziffer 41/20 PostDoc 2.2 über die Plattform www.interamt.de/koop/app/trefferliste.

Die Ausschreibung finden Sie dort unter der Stellen-ID 605257. Geben Sie hierbei im Betreff bitte die angestrebte Position und die Kennziffer an.

Papier- und E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Für Fragen zum Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Martina Driller, Tel. 0231/ 9071-2221 zur Verfügung; bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Erik Romanus, Tel. 0231 / 9071-2819.

Weitere Informationen zur Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin finden Sie unter www.baua.de/DE/Home/Home_node.html

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.baua.de/DE/Die-BAuA/Karriere/Stellenangebote/41-20.html abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.