Dortmund: Doktorandin / Doktoranden (w/m/d)

BAuA: Doktorandin / Doktoranden (w/m/d) für die Gruppe 1.2 „Arbeitsweltberichterstattung“ (65/21 WM‘in1.2)

Doktorandin / Doktorand (w/m/d)

Bewerbungsfrist: 3. Oktober 2021
Arbeitsort: Dortmund

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 750 Beschäftigte.

Für das Forschungsprojekt „Qualität der Teilhabe am Erwerbsleben – Die Arbeitssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen erfassen, beschreiben und gestalten“ suchen wir für die Gruppe 1.2 "Arbeitsweltberichterstattung" am Standort Dortmund eine / einen

Doktorandin / Doktoranden (w/m/d)

  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Vollzeit
  • Befristet für die Dauer von 3,5 Jahren nach Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)

Es handelt sich um eine Qualifizierungsstelle im Sinne des WissZeitVG, die zur Förderung einer Promotion im Themenfeld dient. Die Bereitschaft zur Promotion wird daher erwartet.

In dem BAuA-Forschungsprojekt "Qualität der Teilhabe am Erwerbsleben – Die Arbeitssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen erfassen, beschreiben und gestalten" wird in Kooperation mit dem Fachgebiet "Inklusion und Arbeit" an der TU Dortmund zum einen aufgearbeitet, welche Befragungsdaten zur Beschreibung der Arbeitsbedingungen von Menschen mit Beeinträchtigungen bereits vorhanden sind und welche Lücken zukünftig zu schließen sind. Zum anderen wird ein tiefergehender Einblick in die Arbeitsbedingungen anhand bestehender Befragungsdaten gegeben und mögliche Gestaltungspotentiale werden aufgedeckt. Gleichermaßen werden Empfehlungen für Erhebungskonzepte für eine Verbesserung der Datenlage zur Arbeitssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen entwickelt.

Ihre Aufgaben:

Im Rahmen des Projektes zählt die Aufbereitung des Wissensstandes über die Arbeitssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen in Form eines Scoping Reviews zu Ihren Aufgaben. Des Weiteren sollen Sie verschiedene quantitative Datensätze, die im Projektverlauf zu identifizieren sind, hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und betrieblichen Rahmenbedingungen von Menschen mit Beeinträchtigungen mit adäquaten statistischen Methoden auswerten. Ferner sollen Sie bei der Durchführung und Auswertung von qualitativen Interviews mit Experten/innen mitwirken. Aufgrund der hohen politischen und gesellschaftlichen Relevanz des Themas gehören neben der Erstellung von wissenschaftlichen Publikationen auch Vorträge und Berichte für Politik und (Fach-) Öffentlichkeit zu Ihren Aufgaben.

Ihr Profil:

  • wissenschaftliches Universitätsstudium (Master) der Rehabilitationswissenschaften / Arbeitswissenschaften i. w. S. / Sozialwissenschaften / Soziologie / Psychologie
  • erste Forschungserfahrungen in arbeitswissenschaftlichen Themen und in der Teilhabeforschung vorteilhaft
  • sehr gute Statistik und Methodenkenntnisse
  • sehr gute Kenntnisse in SPSS, Stata oder vergleichbarem/n Programmpaket/en
  • gute Kenntnisse in qualitativen Forschungsmethoden
  • Erfahrungen mit der Durchführung qualitativer Forschung vorteilhaft
  • Kenntnisse in MAXQDA oder vergleichbarem/n Programmpaket/en
  • gute Office-Kenntnisse
  • Interesse an der Aufbereitung, Publikation und Präsentation von Forschungsergebnissen für unterschiedliche Zielgruppen (Wissenschaft, Politik, (Fach-)Öffentlichkeit)
  • Interesse an der interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Teamfähigkeit
  • Organisationsgeschick
  • sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zu Dienstreisen

Wir bieten:

  • eine interessante, verantwortungsvolle Tätigkeit an der Schnittstelle von Forschung, betrieblicher Praxis und Politikberatung in einem engagierten und interdisziplinären Team
  • die Möglichkeit zur bedarfsgerechten Weiterqualifikation auf Basis einer engagierten Personalentwicklung
  • gleitende Arbeitszeiten
  • Möglichkeiten berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren
  • die Möglichkeit des Bezugs eines Jobtickets
  • ein engagiertes betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interesse geweckt?

Dann überzeugen Sie uns mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung bis zum 03.10.2021 und der Kennziffer 65/21 WM‘in1.2 über die Plattform www.interamt.de.

Die Ausschreibung finden Sie dort unter der Stellen-ID 715873. Papier- und E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Für Fragen zum Auswahlverfahren steht Ihnen Frau Tanja Kohlwey, Tel. 0231 9071 2331 zur Verfügung; bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Frau JProf. Dr. Lena Hünefeld Tel. 0231 9071 2244.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baua.de

Weitere Informationen zur Bundesanstalt unter www.baua.de

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.baua.de/DE/Die-BAuA/Karriere/Stellenangebote/65-21.html abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.