Bremen: Sachverständige_r (w/m/d)

Polizei: Sachverständige_r (w/m/d) Psychologe/-in Gefährdungsmanagement Politisch motivierte Kriminalität (PMK) (K 64-02 – extern)

In der Polizei Bremen, Direktion Kriminalpolizei/Landeskriminalamt, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachfolgend aufgeführte - für Teilzeit geeignete - Funktion zu besetzen:

„Sachverständige_r (w/m/d) Psychologe / Psychologin
Gefährdungsmanagement Politisch motivierte Kriminalität (PMK)“
Entgeltgruppe 13 TV-L

Berufsgruppe: Polizei- / Feuerwehr- / Strafvollzugspersonal
Eingruppierung: Entgeltgruppe 13 TV-L
Besetzbar: zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Ihre Aufgaben werden insbesondere sein:

  • Sachverständige/Sachverständiger für Gefährdungsmanagement im Bereich politisch motivierte Kriminalität
  • Zielorientierte Sammlung, Erhebung, Analyse und Bewertung von Informationen sowie Ergebnisdarstellung, -weitergabe zur Erstellung von Fallanalysen bei Politisch motivierten Straftaten (z. B. geografische Fallanalysen, Risikoanalysen, Bedrohungsanalysen, Gefährlich-keitsanalysen von Straftätern oder Personen mit Gefahrenpotenzial)
  • Untersuchung herausgehobener Fragestellungen auf Basis wissenschaftlicher Methoden in einem interdisziplinären Team, sowie die anschließende Verbreitung der Erkenntnisse durch Veröffentlichungen, Vorträge u. ä

Voraussetzungen

Erforderlich ist:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (Diplom/Master) mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der Angewandte Sozialpsychologie oder Rechtspsychologie oder Politische Psychologie oder Klinische Psychologie
  • Mindestens zwei Jahre psychologische Berufserfahrung
  • Nachgewiesene Sprachkenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift (mindestens Sprachniveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens). Ein deutschsprachiger Schul- oder Studienabschluss ersetzt insoweit den Nachweis der Sprachkenntnisse
  • Zeitlich uneingeschränkte Verwendungsfähigkeit (d.h. keine gesundheitlichen oder anderen Einschränkungen hinsichtlich der Dienstverrichtung auch zur Nachtzeit und/oder am Wochenende)
  • Straffreiheit (d.h. die/der Bewerber_in ist bislang nicht wegen einer vorsätzlichen Straftat rechtskräftig verurteilt worden und gegen die/den Bewerber_in ist derzeit kein Ermittlungsverfahren wegen einer vorsätzlichen Straftat anhängig)

Erwartet werden weiterhin:

  • Fundierte Kenntnisse im Bereich der Kriminalpsychologie
  • Kenntnisse und praktische Erfahrung im Bereich der Gewaltkriminalität
  • Umfangreiche Kenntnisse im Bereich Extremismus/ Radikalisierung, insbesondere Islamismus
  • Umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Gruppenpsychologie
  • Qualifizierung und/ oder Zertifizierung in psychologischer Diagnostik und/oder Prognose
  • Nachgewiesene Sprachkenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift (mindestens Sprachniveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens). Ein englischsprachiger Schul- oder Studienabschluss ersetzt insoweit den Nachweis der Sprachkenntnisse
  • Kenntnisse in Statistik
  • Ausgeprägte Organisations- und Teamfähigkeit
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte in mündlicher und schriftlicher Form prägnant und verständlich darzustellen.

Von Vorteil wären Sprachkenntnisse in arabischer Sprache.

Wir gehen darüber hinaus davon aus, dass Sie die Bereitschaft mitbringen,

  • sich zusätzliche rechtliche und kriminalistische Kenntnisse anzueignen, sowie im Rahmen dienstlicher Erfordernisse bereit sind, erforderlichenfalls auch außerhalb der normalen Arbeitszeit Dienst zu leisten
  • erforderlichenfalls auch Qualifizierungsmaßnahmen außerhalb des Dienstortes wahrzunehmen
  • in einem dynamischen Arbeitsumfeld mit wechselnden Rahmenbedingungen tätig zu sein
  • erforderlichenfalls an landesweiten Arbeitsgruppen sowie an nationalen und internationalen Konferenzen teilzunehmen
  • an der Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen im Bereich Kriminologie im Studiengang Polizeivollzugsdienst der HfÖV Bremen mitzuwirken.

Kennzeichen: K 64-02 - extern
Bewerbungsfrist: 31.12.2019

Allgemeine Hinweise

Es ist beabsichtigt, zu einem späteren Zeitpunkt - bei Vorliegen der persönlichen sowie der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen - eine Übernahme in das Beamtenverhältnis auf dieser Funktion zu prüfen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Ausübung dieser Tätigkeit mit sehr belastenden Faktoren verbunden ist, die diese Art der Bearbeitung von Gewalt- und Sexualstraftaten mit sich bringt.

Die Auswahl erfolgt durch praktische Tests, bei denen die geforderten Kompetenzen und auch die emotionale Belastbarkeit der Bewerber unter Beweis gestellt werden sollen.

Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt. Schwerbehinderten Bewerberinnen bzw. Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bewerbungshinweise

Bitte reichen Sie uns nur Kopien von Ihren Bewerbungsunterlagen ein (keine Mappen), da diese aus Kostengründen nicht zurückgesendet werden können. Sofern Ihnen eine schriftliche Ablehnung zugeht, werden Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum Ablauf der Frist gemäß §15 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufbewahrt und anschließend vernichtet.

Bei einem ausländischen Bildungsabschluss ist die Bewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen mit vorzulegen.

Bewerberinnen und Bewerber aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes bitten wir, mit den Bewerbungsunterlagen eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in ihre Personalakte sowie eine aktuelle Beurteilung einzureichen.

Fahrkosten oder andere im Zusammenhang mit der Bewerbung stehende Auslagen werden nicht erstattet.

Ansprechperson

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim Referatsleiter, Herrn Raudszus, unter der Rufnummer 0421/362-19490 oder beim Abteilungsleiter, Herrn Robbers, unter der Rufnummer 0421/362-3860.

Ihre aussagefähige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Studiennachweis, Zeugnisse, ggf. Nachweis Schwerbehinderung) richten Sie bitte schriftlich per Post unter Angabe der Kennziffer an die Zentrale Polizeidirektion.

Kontakt

Polizei Bremen
FP 12 - Frau Meyer
In der Vahr 76
28329 Bremen
Telefon: 0421 / 362 - 12020
Fax-Nr.: 0421 / 362 - 12163


Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.karriere.bremen.de/sixcms/detail.php?id=34456&job_id=77591 abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Senator für Finanzen, Bremen. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.