Berlin: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)

Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) für das Drittmittelprojekt „Multidimensionale Heterogenität im Klassenzimmer: Messung, Effekte, Mechanismen“ (WissMa_MuHik_PD_2021)

Das IQB sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für das Drittmittelprojekt „Multidimensionale Heterogenität im Klassenzimmer: Messung, Effekte, Mechanismen“

Kompetenz in der Bildung

Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen e.V. (IQB) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und ein An-Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin. Es unterstützt die Länder bei der Weiterentwicklung der Bildungsqualität ihrer Schulsysteme. Das IQB ist in der Bildungsforschung aktiv und gehört in Deutschland zu den wichtigsten Instituten in diesem Bereich. Mit seinem Team von insgesamt etwa 100 Kolleg*innen (einschl. studentischer Mitarbeiter*innen) und einem interdisziplinären Netz nationaler und internationaler Kooperationspartner*innen bietet das IQB ein dynamisches und anregendes Arbeitsfeld.

Im Drittmittelprojekt „Multidimensionale Heterogenität im Klassenzimmer: Messung, Effekte, Mechanismen“ sucht das IQB

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)

mit 100 % der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer*s Vollbeschäftigten, für die Dauer der Projektlaufzeit bis zum 31.03.2026, gem. §2 Abs.1, Satz 2 WissZeitVG, vorbehaltlich der Mittelbewilligung durch das BMBF und vorbehaltlich der Mittelverfügbarkeit, Vergütung nach TV-L HU, Entgeltgruppe 13.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine neu gegründete interdisziplinäre Nachwuchsgruppe. Ziel ist u. a. eine methodische Weiterentwicklung der Messung von Heterogenität als multidimensionales Merkmal auf Gruppenebene. Anhand von Sekundäranalysen von Daten des Large-Scale-Assessments wird ferner untersucht, inwieweit multidimensionale Heterogenität zur Prädiktion von Leistung sowie psychosozialen Merkmalen beiträgt und wie sie mit potenziell vermittelnden Prozessmerkmalen auf verschiedenen Ebenen assoziiert ist.

Eine eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (z. B. Habilitation) ist in dem Projekt möglich und wird unterstützt.

Der Tätigkeitsbericht umfasst folgende Aufgaben:

  • Konzeptuelle Arbeiten zur Erfassung multidimensionaler Heterogenität unter Einbezug von Zugängen verschiedener Disziplinen (u.a. Ökonomie, empirische Bildungsforschung) und Bildung von Heterogenitätsindizes
  • Durchführung von Simulationsstudien
  • Analyse von Daten des Large-Scale-Assessments
  • wissenschaftliche Publikations- und Vortragstätigkeit mit Fokus auf quantitativ-empirischer Forschung
  • Aufbereitung und Präsentation von Arbeits- und Forschungsergebnissen in unterschiedlichen Kontexten und Mitwirkung bei der Berichterstattung
  • Teilnahme an Projekttreffen mit externen Kooperationspartner*innen und an Statusseminaren des BMBF

Anforderungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer Abschluss; Promotion erwünscht) mit überdurchschnittlichem Ergebnis in Soziologie, Ökonomie, Statistik, Psychologie oder einem verwandten Fach vorzugsweise mit methodischem Fokus
  • umfassende Kenntnisse quantitativer Forschungsmethoden und Statistik sowie Erfahrung in der Nutzung einschlägiger Statistikprogramme (z. B. R, SPSS, Mplus)
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • ein hohes Maß an Team- und Kooperationsfähigkeit sowie Fähigkeit zum selbstständigen und sehr sorgfältigen Arbeiten

erwünscht sind:

  • Erfahrungen im Umgang mit Datensätzen aus Large-Scale-Assessments sowie Bereitschaft zur vertieften Einarbeitung in diesen Bereich
  • Erfahrungen mit wissenschaftlichem Publizieren zu Themen der empirischen Bildungsforschung in nationalen und internationalen Fachzeitschriften mit peer review
  • Erfahrungen mit der Simulation von Daten
  • Erfahrungen mit der Analyse von sozialen Netzwerkdaten und Daten mit geclusterter Datenstruktur
  • Erfahrungen in der Kooperation mit Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen und der Arbeit in interdisziplinären Teams
  • Kenntnisse in dem Themenbereich Heterogenität der Schülerschaft
  • sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Ansprechpartner*in:

Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Frau Dr. Camilla Rjosk, Mail: camilla.rjosk(at)iqb.hu-berlin.de

Bewerbungen:

Die Bewerbungsfrist endet am 01.03.2021.

Bewerbungen sind unter Angabe der Kennziffer: WissMa_MuHik_PD_2021 per E-Mail an iqb-stellenausschreibung(at)hu-berlin.de oder per Post an das

Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin
z. Hd. Frau Drößig
Unter den Linden 6
10099 Berlin

zu richten. Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege von Seiten des IQB keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Da keine Rücksendung von Unterlagen erfolgt, bitten wir, mit der Bewerbung ausschließlich Kopien vorzulegen.

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.iqb.hu-berlin.de/institut/news/job?pg=n167 abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen – Wissenschaftliche Einrichtung der Länder an der Humboldt-Universität zu Berlin e.V.. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.