Berlin: Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d/k.A.) (PR/12/21)

DeZIM: Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d/k.A.) für die quantitative Analyse von Institutionen im Nationalen Diskriminierungs-und Rassismusmonitor (NaDiRa) (PR/12/21)

Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V. mit Sitz in Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Fachgruppe „Demokratie, Transfer und Politikberatung“ eine*n

Wissenschaftliche*nMitarbeiter*in (m/w/d/k.A.)
für die quantitative Analyse von Institutionen im Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa)

Das DeZIM ist ein im Jahr 2017 errichtetes außeruniversitäres Forschungsinstitut im Themenfeld Migration und Integration. Als eine ressortforschungsähnliche Einrichtung des Bundes nimmt es insbesondere Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich der Familien-, Gleichstellungs-, Kinder- und Jugend-, Senioren- sowie Engagementpolitik wahr.

Im Rassismusmonitoring sollen empirisch belastbare Daten erhoben werden, um sowohl umfassende Analysen zur Problemerfassung von Rassismus in der deutschen Gesellschaft durchzuführen als auch Maßnahmen gegen Rassismus entwickeln zu können. Rassismus wird hierbei als gesamtgesellschaftliches Phänomen verstanden, dessen institutionelle und strukturelle Dimensionen ebenfalls erfasst werden. Das DeZIM weist in der Konzeption diversitätsorientierter Erhebungen empirischer Daten eine exzellente Expertise aus. Hierbei werden durch interdisziplinäre Teams unterschiedliche Methoden verwendet von quantitativen Befragungen, Experimenten bis hin qualitativen Erhebungen und Auswertungen.

Das DeZIM sucht Wissenschaftler*innen, die Begeisterungsfähigkeit und Motivation zur Forschung im Bereich Rassismus, Anti-Rassismus und Antidiskriminierung mitbringen. Sie sollten eine Affinität zu Forschung zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen aufweisen, einen zielorientierten Arbeitsstil und eine präzise Arbeitsweise pflegen. Besonders wichtig sind uns Teamfähigkeit, Belastbarkeit sowie überzeugende kommunikative Fähigkeiten.

Ihr Profil

  • Überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Promotion von Vorteil) in den Studienfächernder Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Medizin, Sozialpsychologie oder benachbarten Disziplinen
  • Überdurchschnittliche Kenntnisse in der Anwendung quantitativer Methoden und den einschlägigen Softwarepaketen (insb. Stata, R, ggf. Python)
  • Erfahrung in der quantitativen Auswertung von Befragungen und Sekundärdaten
  • Kenntnisse von Rassismustheorien/Diskriminierungstheorien
  • Umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Gesundheitsforschung
  • Fähigkeit in interdisziplinären Teams zu arbeiten, interdisziplinäre und multimethodische Forschungsdesigns zu entwickeln und umzusetzen
  • Fähigkeit komplexe Sachverhalte verständlich und anschaulich darzustellen und Projektergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen aufzuarbeiten
  • Mehrsprachigkeit erwünscht (Deutsch, Englisch, etc.)

Ihre Aufgaben

  • Verknüpfung Ergebnisse qualitativer Analysen zu institutionellen Rassismus mit übergreifenden quantitativen Daten
  • Konzeption und Durchführung kleinerer quantitativer Erhebungen zu institutionellen Rassismus
  • Einordnung der Erhebungen in die rassismuskritische Forschung
  • Interpretation von Ergebnissen quantitativer Befragungen vor dem Hintergrund der eigenen Forschung
  • Zusammenarbeit in einem multimethodisch und interdisziplinär arbeitenden Team
  • Veröffentlichung von Artikeln in Peer Review Journals
  • Kenntnisse in der partizipativen Forschung mit zivilgesellschaftlichen Akteuren von Vorteil (insbesondere Communities)
  • Öffentlichkeitswirksame Vorstellungen von Ergebnissen von Vorteil

Wir bieten Ihnen

Eine vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeit im Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) in einem multimethodischen und interdisziplinären Team. Sie lernen neue methodische Zugänge in dem Themenfeld Rassismus und Diskriminierung kennen und bauen ihre bisherigen Expertisen weiter aus. Als ressortforschungsähnliche Einrichtung arbeitet das DeZIM an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politikberatung und Zivilgesellschaft und ermöglicht so tiefgreifende Einblicke in unterschiedliche gesellschaftspolitische Felder.

Die Stelle ist auf Basis des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) bis 31. Dezember 2022 befristet. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E13 TVöD (Bund). Die Stelle kann auch in Teilzeit besetzt werden.

Der DeZIM e.V. gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Personen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) und strebt eine offene und diskriminierungsfreie Arbeitskultur an. Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, von People of Color, Schwarzen Menschen sowie von Bewerber*innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte. Bewerbungen von Frauen mit Migrationshintergrund. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte bewerben Sie sich mit aussagekräftigen Unterlagen und senden Sie diese bis zum 23.06.2021 in elektronischer Form in einer einzigen PDF-Datei an folgende Adresse:  bewerbung(at)dezim-institut.de  unter Nennung der Kennziffer PR/12/21.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Cihan Sinanoglu und Steffen Beigang (bewerbung(at)dezim-institut.de).

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://dezim-institut.de/fileadmin/Stellenausschreibungen/Stellenausschreibung_neu/Stellenausschreibung_Institutionen_3_PR_12_21.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V., Berlin. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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