Potsdam: Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d)

Universität: Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) an der Professur Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung (397/2020)

Jung, modern, forschungsorientiert: Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert. An der größten Hochschule Brandenburgs forschen und lehren national wie international renommierte Wissenschaftler/-innen¹. Die Universität Potsdam ist drittmittelstark, überzeugt durch ihre Leistungen im Technologie- und Wissenstransfer und verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung. Mit rund 21.000 Studierenden auf drei Standorte verteilt – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – ist die Universität Potsdam ein herausragender Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region. Sie hat über 3.000 Beschäftigte und ist eine der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.

An der Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Strukturbereich Bildungswissenschaften, Professur Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung ist möglichst ab 01.01.2021 eine Stelle als

Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d)
Kenn-Nr. 397/2020

mit 40 Wochenstunden (100 %) befristet bis zu fünf Jahren - vorbehaltlich der Mittelzuweisung - zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).

Die Stelle ist angesiedelt im Forschungsverbund „Schule macht stark“ - SchuMaS. Der Forschungsverbund begleitet und unterstützt die Schulentwicklung, die Unterrichtsentwicklung (mit Schwerpunkt Deutsch- und Mathematikunterricht), die Professionalisierung der pädagogisch-didaktisch Tätigen sowie die Vernetzung in den Sozialraum an deutschlandweit 200 Schulen in herausfordernden sozialen Lagen im Bereich der Primar- und Sekundarstufe I über einen Zeitraum von 5 Jahren. Der Verbund ist interdisziplinär angelegt und setzt sich aus 13 Verbundeinrichtungen zusammen.

Das Teilprojekt im Bereich „Professionalisierung des Pädagogischen Personals“ wird gemeinsam von der Universität Potsdam und dem IPN verantwortet, indem pädagogisch-psychologische Programme entwickelt und erprobt werden sollen, die Lehrkräfte evidenzbasiert für die Förderung ihrer Schüler/-innen¹ und die Bewältigung beruflicher Aufgaben professionalisieren sollen.

Aufgaben:

  • Sichtung und Aufbereitung der Forschungsliteratur zu Kompetenzentwicklung und Beanspruchung von Lehrkräften in Schulen mit schwierigen sozialen Lagen
  • Durchführung diagnostischer Verfahren zum Stand der Professionalisierung der Lehrkräft
  • Entwicklung und Anpassung bestehender Fortbildungsprogramme zu den Themen Motivation, sozial-emotionale Kompetenz, Kooperation und Stressbewältigung für Lehrkräft
  • Schulungen von Trainer/-innen¹ für die Durchführung der Programme
  • Auswertung empirischer Daten aus den Evaluationen der durchgeführten Maßnahmen
  • Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Tagungen
  • Erstellen wissenschaftlicher Publikationen in deutscher und englischer Sprache
  • koordinative Aufgaben (z. B. Absprachen mit Kooperationspartnern)

Einstellungsvoraussetzungen

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbarer Abschluss) mit überdurchschnittlichem Ergebnis im Lehramt, in Erziehungswissenschaft, Psychologie oder einem verwandten Fach
  • Promotion erwünscht
  • hohes Interesse an pädagogisch-psychologischer Forschung im genannten Themenbereich
  • sehr gute Kenntnisse in quantitativer Forschungsmethodik und Statistik
  • sehr gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit und verständlicher Formulierungsstil, insbesondere mit Blick auf die Ergebnisdarstellung gegenüber einer breiteren, nichtwissenschaftlichen Fachöffentlichkeit (z. B. Bildungsverwaltung und Praxis)
  • Team- und Kooperationsfähigkeit
  • gute Englischkenntnisse

Interesse an einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation wird unterstützt und gefördert. Die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit wird ausdrücklich vorausgesetzt.

Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.

Den/die Stelleninhaber/-in¹ erwartet ein engagiertes Team, in dem großer Wert auf eine produktive Arbeitsatmosphäre gelegt wird, die durch Kooperation und gegenseitigen Austausch geprägt ist.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Dirk Richter (dirk.richter(at)uni-potsdam.de) per E-Mail zur Verfügung

Die Universität Potsdam strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert daher qualifizierte Bewerberinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bei gleicher Eignung werden Frauen im Sinne des BbgHG § 7 Absatz 4 und schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen (Motivationsschreiben, bisherige Zeugnisse, Übersicht über die erbrachten universitären Leistungen) sind bis zum 30.10.2020 per E-Mail an: dirk.richter(at)uni-potsdam.de zu richten.

¹ Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d)

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/verwaltung/docs/Dezernat3/Ausschreibungen/2_akadPersonal/397_2020_Erziehungswiss_Bildungsforschung_061020.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Universität Potsdam. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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