Münster: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

Deutsche Hochschule der Polizei: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) im Fachgebiet Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie (WMA II.4 FeGiSplus Leipa)

An der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster ist im Fachgebiet II.4 “Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d)

mit bis zu 100 % (39,83 Wochenstunden) befristet bis zum 30.06.2022 und anschließend mit 50% befristet bis zum 31.01.2024 zu besetzen. Die Stelle setzt sich wie folgt zusammen:

  • a. mit 50 % (19,92 Wochenstunden) im Rahmen des Projektes „Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr – FeGiS+“ vorerst befristet bis zum 30.06.2022 (Projektende), allerdings mit der Option auf Verlängerung bis zum 30.09.2022 vorbehaltlich der Bewilligung der kostenneutralen Verlängerung;
  • b. mit 50 % (19,92 Wochenstunden) im Rahmen des Projektes „Leichte Panzerung von Polizeifahrzeugen – LeiPa“ befristet bis zum 31.01.2024.

Die Vergütung erfolgt auf der Grundlage des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder nach EG 13.

Die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster ist eine von den Ländern und dem Bund getragene verwaltungs- und polizeiwissenschaftliche Universität. Sie bietet Führungskräften der Polizei eine interdisziplinäre, berufsfeldbezogene und international orientierte Hochschulausbildung im Rahmen eines Masterstudiums.

Das Fachgebiet „Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie“ hat seine fachlichen Schwerpunkte in der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit, Verkehrsunfallbekämpfung sowie Forschung im Bereich der Effektivität und Effizienz verkehrspolizeilicher Maßnahmen.

Im Rahmen des Projektes „Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr – FeGiS+“ werden amtliche Unfalldaten, User-Feedback und Impulsdaten verschnitten, um Gefahrenstellen zu identifizieren und diese in einem Gefahrenscore zu gewichten. Durch neue Methoden der Datenverschneidung und -analyse soll die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit verbessert werden. Das Projektteam ist für die Entwicklung des Gefahrenscores, seine Validierung in Felderhebungen und die Übertragbarkeit der Projektresultate auf andere EU Mitgliedsstaaten zuständig.

In dem Projekt „Leichte Panzerung von Polizeifahrzeugen“ wird mit Partnern aus dem Automotivbereich und der Forschung die Sicherheitsausstattung von Einsatzfahrzeugen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben gegen Beschuss verbessert. Das Projektteam des Fachgebietes übernimmt die arbeitspsychologische Evaluation und führt dazu experimentelle Versuchsreihen mit Fahrsimulator und Eyetracker durch.

Darüber hinaus ist der Stelleninhaber für folgende Aufgaben verantwortlich:

  • Projektadministration, Vorbereitung und Abstimmung mit den Projektpartnern, mit assoziierten Partnern und innerhalb des Fachgebietes;
  • Literaturrecherche;
  • Definition der Nutzungsanforderungen;
  • Konzeption und Durchführung von experimentellen Studien mit statistischer Auswertung von Daten mit SPSS sowie grafischer Aufbereitung der Daten mit SPSS, MS-Excel, MS-PowerPoint, Adobe;
  • Wissenschaftliche Publikationen sowie Präsentation der Projektresultate auf Fachtagungen und Kongressen in englischer und deutscher Sprache.

Die Ausschreibung richtet sich bevorzugt an Absolventen der Psychologie. Für die Einstellung als Wissenschaftlicher Mitarbeiter ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Masterabschluss) erforderlich. Es wird erwartet, dass der/die Stelleninhaber/in sich in Form einer Promotion wissenschaftlich qualifiziert.

Anforderungen:

  • Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten;
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur Teamarbeit;
  • Fähigkeit zum analytischen Denken und konzeptionellen Arbeiten;
  • ein hohes Maß an Eigeninitiative;
  • fehlerfreie Beherrschung der deutschen Sprache;
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Promotionsinteresse

Die Deutsche Hochschule der Polizei strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen an und begrüßt daher Bewerbungen von Frauen besonders. In Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung Frauen nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die Deutsche Hochschule der Polizei ist weiter bestrebt, die Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zu fördern. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten und diesen gleichgestellten Menschen mit Behinderung im Sinne von § 2 Abs. 3 SGB IX sind daher ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Weitere Informationen erteilt:
Frau Prof. Dr. Christine Sutter
christine.sutter(at)dhpol.de
+49 2501 806 – 430

Bewerbung

Interessierte richten ihre aussagekräftige Bewer-bung mit den üblichen Unterlagen unter Angabe des Aktenzeichens - WMA II.4 FeGiSplus Leipa - vorzugsweise per E-Mail bis zum 15.04.2021 an bewerbungen(at)dhpol.de oder an die

Deutsche Hochschule der Polizei
Dezernat HV III - Personal, Drittmittel -
Zum Roten Berge 18-24
48165 Münster

Auf die Übersendung aufwendiger Bewerbungsmappen bitten wir zu verzichten.

Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.

Mit Abgabe der Bewerbungen stimmen die Bewerberinnen und Bewerber der Speicherung der erforderlichen Daten für die Dauer und den Umfang des Auswahlverfahrens gemäß der Datenschutzverordnung DSGVO zu.

Bitte übersenden Sie uns neben Ihrer schriftlichen Bewerbung zwingend die unterschriebene datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten (Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten gem. DSGVO).

Die entsprechenden Dokumente finden Sie unter folgendem Link:
Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung mit Einsicht in die Personalakte: www.dhpol.de/Einwilligungserklaerung_Einsicht_Personalakte.pdf
Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung: www.dhpol.de/Einwilligungserklaerung_ohne_Einsicht_Personalakte.pdf

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.dhpol.de/Stellenausschreibung_WMA_II_4_FeGiSplus_Leipa_15_04_21.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol), Münster. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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