Münster: Doktorand/in (65%)

Universität: Doktorand/in (65%) Datenqualität von und Vertrauen in Führungsinformationssysteme

In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkolleg Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Stelle für Doktorandinnen oder Doktoranden

zu besetzen.

Die Stelle ist auf drei Jahre befristet und umfasst 65% der regelmäßigen Arbeitszeit. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe TV-L E13.

Das Graduiertenkolleg erforscht, wie unter den Bedingungen neuer Formen medial vermittelter Kommunikation Vertrauen entwickelt und aufrechterhalten werden kann. In dem interdisziplinär angelegten Kolleg kooperieren Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler aus der Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft und der Sportwissenschaft. Die Betreuung der Kollegiatinnen/Kollegiaten erfolgt in der Regel durch ein fächerübergreifendes Betreuungsteam. Im Fokus des Kollegs stehen Vertrauensprobleme in den Untersuchungsbereichen Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport; die von den Kollegiatinnen/Kollegiaten bearbeiteten Projekte können auf den Analyseebenen von Individuen, Organisationen und Öffentlichkeit angelegt sein. Ziel des Kollegs ist es, neben empirischen Befunden auch neue methodische Einsichten zu gewinnen und die Vertrauensforschung theoretisch zu fundieren.

Das Dissertationsprojekt der Stelle ist thematisch in der Wirtschaftsinformatik (Betreuer: Prof. Dr. Becker) angesiedelt. Bei dem Thema des ausgeschriebenen Promotionsprojekts handelt es sich um einen Vorschlag, der mit den Betreuenden besprochen und gemeinsam ausgestaltet werden soll:

Datenqualität von und Vertrauen in Führungsinformationssysteme

In modernen Organisationen, wie Betrieben und öffentlichen Institutionen, werden Entscheidungen häufig durch Führungsinformationssysteme (FIS) unterstützt, welche entscheidungsrelevante Informationen bereitstellen, visualisieren und für den jeweiligen Einsatzzweck aggregiert aufbereiten. In vielen dieser Organisationen findet sich meist eine historisch gewachsene, heterogene IT-Landschaft vor, welche aus einer Vielzahl unterschiedlicher Softwareprodukte besteht. Kennzahlen aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens werden daher an einem zentralen Punkt zusammengeführt: dem Data Warehouse. Bei der Zusammenführung von Daten kann es aufgrund einer Vielzahl von Problemen zu Fehlern kommen, welche die Qualität der Daten senken. Für Führungskräfte führt dies unweigerlich zu einem sinkenden Vertrauen in das zentrale FIS. Ziel ist es daher, die Qualität von Daten in einem FIS zu verbessern und das Vertrauen der Führungskräfte in die IT und die Entscheidungsvorschläge, die hieraus generiert werden, zu steigern. Die hierfür relevanten Faktoren und deren Implikationen auf die Gestaltung von FIS sollen im Rahmen der Promotion erforscht werden.

Alternative Themenvorschläge für das Dissertationsprojekt, die sich im Themenspektrum des Kollegs und der Wirtschaftsinformatik bewegen, sind prinzipiell möglich.

Weitere Informationen zum Forschungs- und Studienprogramm des Kollegs finden Sie unter www.uni-muenster.de/GK-Vertrauen-Kommunikation

Bewerbungsvoraussetzungen

Die künftige Kollegiatin /der künftige Kollegiat sollte durch ihr/sein Studium (möglichst in einem der oben genannten Fächer) ein zum Forschungsprogramm des Kollegs passendes Profil aufweisen und mit empirischen Erhebungs- und Auswertungsverfahren vertraut sein. Aus dem Studienverlauf und einem Motivationsschreiben sollte erkennbar werden, in welcher Hinsicht sie/er Grundlagen für eine vertiefende Forschung zum Themenfeld des Kollegs mitbringt.

Bewerbungsunterlagen

Bitte reichen Sie neben den üblichen Unterlagen mit Ihrer Bewerbung ein Motivationsschreiben und ein 3-5seitiges Exposé zum geplanten Dissertationsprojekt ein. Aus dem Motivationsschreiben soll erkennbar werden, welche inhaltlichen Bezüge zum Dachthema des Kollegs und zum hier ausgeschriebenen Forschungsprojekt vorliegen, welche persönlichen und wissenschaftlichen Ziele verfolgt werden und warum eine Aufnahme in das Kolleg angestrebt wird.

Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Aussagekräftige Bewerbungen schicken Sie bitte per Mail bis zum 4. März 2018 an den Sprecher des Graduiertenkollegs

Prof. Dr. Bernd Blöbaum
Institut für Kommunikationswissenschaft 
Westfälische Wilhelms-Universität Münster 
Bispinghof 9-14
48143 Münster
bloebaum@uni-muenster.de 
 

Bei Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an den Koordinator des Kollegs
Dr. Christian Wiencierz
(Tel. 0251 83-22678)
Mail: christian.wiencierz@uni-muenster.de

Bei inhaltlichen Fragen (z.B. zu den Promotionsthemen und der Erstellung Ihres Exposés) wenden Sie sich bitte direkt an den vorgesehenen Betreuer
Prof. Dr. Jörg Becker
(Tel. 0251 83-38100)
Mail: joerg.becker@ercis.uni-muenster.de

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.uni-muenster.de/Rektorat/Stellen/ausschreibungen/st_20180202_uv11.html abrufbar.

 

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der  Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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