Mainz: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in / Doktorand/in (m/w/d)

Leibniz-Institut für Resilienzforschung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in / Doktorand/in (m/w/d; 65%) im Rahmen des Drittmittel-Projektes „Die Neurobiologie anxiolytischer Placebo-Effekte“ (LIR_58)

Die Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut mit dem Ziel der Erforschung des Phänomens der Resilienz, d.h. der Aufrechterhaltung bzw. raschen Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach akuten oder chronischen stressvollen Lebensumständen. Sie untersucht die Mechanismen, die Resilienz vermitteln, entwickelt Resilienz fördernde Interventionen und implementiert wirksame Interventionen in die Gesundheitsfürsorge in Betrieben, Schulen oder Universitäten.

Im Rahmen des Drittmittel-Projektes „Die Neurobiologie anxiolytischer Placebo-Effekte“ suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

wissenschaftliche Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiter - Doktorandin/ Doktorand (m/w/d)

(65 % Stellenumfang, derzeit 25,03 Stunden/Woche)

befristet auf 3 Jahre. Die befristete Einstellung erfolgt auf der Grundlage der Regelungen des Gesetzes über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG). Die Vergütung richtet sich nach EG 13 TV-UM (Manteltarifvertrag der Universitätsmedizin Mainz).

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Durchführung von wissenschaftlichen Studien zur Untersuchung der Neurophysiologie angstreduzierender Placebo-Effekte mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) und einer pharmakologischen Intervention
  • Statistische Auswertung der erhobenen Daten mit Hilfe moderner Analyseverfahren
  • Vorbereitung und Erstellung von wissenschaftlichen Publikationen
  • Aufbereitung von Projektinhalten und -ergebnissen für die Wissenschaftskommunikation
  • Es handelt sich um eine Qualifikationsstelle mit dem Ziel der Promotion

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Psychologie, Biologie, Biomedizin (Diplom/Master), Medizin oder einer verwandten Disziplin
  • großes Interesse an der neurobiologischen Erforschung von Furcht, Angst und Placebo Effekten
  • selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • ausgeprägtes Teamverhalten
  • präzise und vorausschauende Arbeitsweise
  • großes Organisationsgeschick
  • Erfahrung in der Anwendung statistischer Methoden
  • Wünschenswert wären Vorerfahrungen in der Durchführung und Auswertung von MRT-Studien, Programmierkenntnisse in Python, Matlab und/oder R.

Wir bieten:

  • ein anspruchsvolles, interdisziplinäres, hoch dynamisches und wissenschaftsgetriebenes Arbeitsumfeld
  • flache Hierarchien, Verantwortung und großen Gestaltungsspielraum
  • Jobticket (sehr gute Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr)
  • flexible Arbeitszeitgestaltung
  • VBL – Altersvorsorge für nichtbeamtete Bedienstete im öffentlichen Dienst

Alle fachlichen Fragen beantwortet Ihnen gerne Dr. Benjamin Meyer, wissenschaftlicher Mitarbeiter, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch (benjamin.meyer@lir-mainz.de/ +49 6131 17 8442). Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit in der LIR gGmbH, zögern Sie nicht, Kontakt mit Frau Leena Hall, Gruppe Personal, (leena.hall@lir-mainz.de) aufzunehmen.

Haben wir Sie angesprochen? Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung ausschließlich per E-Mail und in einer zusammenhängenden PDF-Datei unter Angabe Ihres frühestmöglichen Starttermins bis zum 05.10.2022 an: recruiting@lir-mainz.de. Bitte geben Sie im Betreff die Kennziffer LIR_58 an.

Frauen werden bei Einstellungen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, soweit und solange eine Unterrepräsentanz vorliegt. Dies gilt nicht, wenn in der Person eines Bewerbers so schwerwiegende Gründe vorliegen, dass sie auch unter Beachtung des Gebotes zur Gleichstellung der Frauen überwiegen. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt (Nachweis erforderlich).

www.lir-mainz.de

Hinweise zum Datenschutz

Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen bzw. ggf. im Bewerbungsgespräch erlangten personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet.

Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung im Bewerbungsverfahren und als Bestandteil der Personalakte sind § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG und Art. 6 Abs. 1 lit. (b) DS-GVO und, soweit Sie eine Einwilligung erteilt haben, etwa durch Übersendung nicht für das Bewerbungsverfahren notwendiger Angaben, Art. 6 Abs. 1 lit. (a) DS-GVO. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung nach einer Absage ist Art. 6 Abs. 1 lit. (f) DS-GVO. Rechtsgrundlage für die haushalts- und steuerrechtliche Aufbewahrung ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DS-GVO i.V.m. § 147 AO. Berechtigtes Interesse bei Verarbeitung auf der Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. (f) DS-GVO ist die Verteidigung gegen Rechtsansprüche.

Wir benötigen für den Bewerbungsprozess in der Regel keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten i.S.d. Art. 9 DS-GVO. Wir bitten Sie, uns von vornherein keine derartigen Informationen zukommen zu lassen. Wenn solche Informationen ausnahmsweise für den Bewerbungsprozess relevant sind, verarbeiten wir sie zusammen mit Ihren anderen Bewerberdaten. Dies kann beispielsweise Angaben über eine Schwerbehinderung betreffen, die Sie uns freiwillig machen können und die wir dann zur Erfüllung unserer besonderen Verpflichtungen im Hinblick auf Schwerbehinderte verarbeiten müssen. In diesen Fällen dient die Verarbeitung der Ausübung von Rechten oder der Erfüllung von rechtlichen Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und dem Sozialschutz. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung sind dann Art. 9 Abs. 2 lit. b DS-GVO, §§ 26 Abs. 3 BDSG, 164 SGB IX. Ausnahmsweise kann es erforderlich sein, zur Beurteilung Ihrer Eignung für die vorgesehene Tätigkeit Informationen über Ihre Gesundheit oder eine Behinderung oder eine Auskunft aus dem Bundeszentralregister, d.h. über Vorstrafen, einzuholen. Rechtsgrundlage hierfür ist § 26 BDSG.

Verantwortlicher für das Bewerbungsverfahren ist der in dieser Ausschreibung unten angegebene Adressat der Bewerbung.

Ihre personenbezogenen Daten werden im Rahmen des Bewerbungsverfahrens innerhalb der des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR) weitergegeben an: Mitglieder der Auswahlkommission, die Personalverwaltung, die/den Gleichstellungsbeauftragte/-n, die Schwerbehindertenvertretung und ggf. den Betriebsrat im Rahmen ihrer organisatorischen bzw. gesetzlichen Zuständigkeit.

Ihre personenbezogenen Daten werden spätestens sechs Monate nach Abschluss des Auswahlverfahrens gelöscht. Nach der DS-GVO stehen Ihnen gegenüber dem Adressaten der Bewerbung bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen folgende Rechte zu: Auskunftsrecht (Art. 15 DS-GVO), Recht auf Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten (Art. 16 DS-GVO); Datenlöschung (Art. 17 DS- GVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO) und Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO).

Bei Fragen können Sie sich an die Datenschutzbeauftragte des LIR wenden (datenschutzbeauftragte(at)lir-mainz.de) wenden. Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Rheinland-Pfälzischen Datenschutzbeauftragten.

Link zur Datenschutzerklärung der LIR gGmbH: https://lir-mainz.de/datenschutz

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://lir-mainz.de/assets/lir_58.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR) gGmbH, Mainz. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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