Lüneburg: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Universität: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (75%) Projekt Kinder(leben) in Familien mit Partnerschaftsgewalt (Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen)

 

WISSENSCHAFTLICHE*R MITARBEITER*IN PROJEKT KINDER(LEBEN) IN FAMILIEN MIT PARTNERSCHAFTSGEWALT

19.02.2021 zum nächstmöglichen Zeitpunkt, im Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, EG 13 TV-L (75%), befristet bis zum 31.12.2022

Orientiert an den Werten einer humanistischen, nachhaltigen und handlungsorientierten Universität steht die Leuphana Universität Lüneburg – Stiftung des öffentlichen Rechts – für Innovation in Bildung und Wissenschaft. Die gemeinschaftliche Suche nach Erkenntnis und tragfähigen Lösungen in den Bereichen Bildung, Kultur, Nachhaltigkeit, Management und unternehmerisches Handeln prägt das vielfach ausgezeichnete Universitätsmodell mit einem College, einer Graduate School und einer Professional School. Methodische Vielfalt und überfachliche Zusammenarbeit zeichnen das Wissenschaftsverständnis der Leuphana aus.

Vorbehaltlich der Mittelvergabe durch den Projektträger ist an der Fakultät Bildung im Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik an der Professur Sozialpädagogik, insbesondere Genderforschung, Jugendhilfe und Inklusion (Prof. Dr. Angelika Henschel) zum schnellstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Projekt „Kinder(leben) in Familien mit Partnerschaftsgewalt"

Ein kompetenzorientiertes Curriculum für Fachkräfte in Kitas, Schulen und Frauenhäusern zur Resilienzunterstützung für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder“ (EG 13 TV-L)

im Umfang von 75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit einer*eines Vollbeschäftigten befristet bis zum 31.12.2022 zu besetzen.

Zum Projekt:

Im Rahmen des Modellprojektes wird ein zukunftsfähiges, auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes nachhaltiges Weiterbildungsangebot für (sozial)pädagogische Fachkräfte, Erzieher*innen, Fachkräfte in den Kitas sowie für angehende Lehrkräfte im Bereich Berufsbildung mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik entwickelt, das damit versucht einen Beitrag im Sinne des Art. 14 der Istanbul Konvention zu leisten. Dabei sollen zielgruppengerechte Weiterbildungs- bzw. Ausbildungsformate, Beratungsangebote und Handlungsempfehlungen konzipiert und mit Schwerpunkt auf das Bundesland Niedersachsen erprobt werden. Ein kooperatives Netzwerk verschiedenster (sozialpädagogischer) Fachkräfte bzw. Institutionen im niedersächsischen Raum wird aufgebaut und eine Übertragung des Modellprojektes auf andere Bundesländer soll hierdurch ermöglicht werden. Im Fokus des geplanten Projektes stehen Mädchen und Jungen mit häuslichen Gewalterfahrungen, der inhaltliche Schwerpunkt liegt in der Resilienzstärkung und im Kinderschutz, um Kinder zu stärken, die Partnerschaftsgewalt in ihren Familien erfahren müssen.

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Begleitung und Gesamtkoordination des Forschungs- und Entwicklungsprojektes
  • Auf- und Ausbau von Kooperationen und Vernetzung mit Kooperationspartner*innen,
  • Entwicklung von Curricula auf Basis von Resilienz- und feministischer Gewaltforschung
  • Entwicklung innovativer Formate der Erwachsenenbildung, Organisation und Durchführung von Workshops, Weiterbildungstagungen und einer Abschlussveranstaltung
  • Präsentation des Projektes in der wissenschaftlichen- und fachlichen Community sowie Veröffentlichungen (z. B. in einschlägigen Fachzeitschriften)
  • Entwicklung von Evaluationstools zur Auswertung und ggf. Modifikation der Curricula
  • Dokumentation und Evaluation der Curricula sowie Erstellung von Handreichungen, Modulen und Fortbildungsprogrammen
  • Moderation und Leitung von Sitzungen und Fortbildungsangeboten

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder äquivalent) im Bereich der Sozialpädagogik, Sozialen Arbeit, Erziehungs- bzw. Sozialwissenschaft, Soziologie, Politik oder Psychologie, idealerweise mit sozial/pädagogischer und/oder geschlechterwissenschaftlicher Ausrichtung
  • Einschlägige Kenntnisse in wissenschaftlichen Forschungsmethoden, in der Evaluation und im Verfassen von Fachartikeln
  • Erfahrungen in hochschulischen und/oder sozial/pädagogischen Arbeitszusammenhängen
  • Erfahrungen in der Netzwerkarbeit und Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischen Partner*innen
  • Erfahrungen in der Durchführung, Konzeption und Evaluation von Drittmittelprojekten
  • Erfahrung mit Moderationsmethoden (ggf. Moderator*innenausbildung) und in der Methodik/Didaktik der Erwachsenenbildung
  • Umfassende EDV-Kenntnisse und einschlägiger Online Collaboration Tools, Videokonferenzsysteme und gängiger Tools zur digitalen Zusammenarbeit und der Durchführung digitaler Veranstaltungsformate
  • Teamfähigkeit, gute Selbst- und Zeitorganisationskompetenzen, Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten

Wir bieten:

  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten
  • Interne und externe Fortbildungsangebote
  • Hochschulsport und gesundheitsfördernde Maßnahmen für Beschäftigte
  • Betriebliche Altersvorsorge

Für inhaltliche Fragen zur Stelle wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Angelika Henschel (angelika.henschel(at)leuphana.de).

Die Leuphana Universität Lüneburg fördert die berufliche Gleichstellung der Geschlechter und die Heterogenität unter ihren Mitgliedern. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise für Bewerber*innen.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (bitte ohne Foto) senden Sie bitte bis zum 08.03.2021 elektronisch (zusammengefasst in einer PDF-Datei) oder postalisch an:

Leuphana Universität Lüneburg
Personalservice, z.Hd. Fabian Weiß
Kennwort: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg
bewerbung(at)leuphana.de

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.leuphana.de/universitaet/jobs-und-karriere/forschung-lehre/ansicht-forschung-lehre/2021/02/19/wissenschaftlicher-mitarbeiterin-projekt-kinderleben-in-familien-mit-partnerschaftsgewalt.html abrufbar.

Weitere Hinweise

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