Hannover: W 2-Professur

Hochschule: W 2-Professur Allgemeine Psychologie und Beratung (W2 3/2019)

An der Hochschule Hannover ist an der Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales, Abteilungen Soziale Arbeit und Heilpädagogik – Inklusive Bildung und Begleitung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Promotionsprogramms „Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz (ChEG)“ sind zum 1.2.2020 an der Medizinischen Hochschule Hannover am Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung

W2-Professur
"Allgemeine Psychologie und Beratung"
- Kennziffer W2 3/2019 -

zu besetzen.

Der*die Stelleninhaber*in soll das Fach Allgemeine Psychologie und Beratung in Lehre und Forschung vertreten. Der*die Stelleninhaber*in wird jeweils mit 50 Prozent des Deputats von 18 LVS in den Studiengängen der Abteilungen Soziale Arbeit und Heilpädagogik - Inklusive Bildung und Begleitung lehren. Davon wird in der Abteilung Heilpädagogik Lehre im Bachelor-Studiengang Heilpädagogik - Inklusive Bildung und Begleitung sowie im berufsintegrierenden Bachelor-Studiengang Heilpädagogik - Inklusive Bildung und Begleitung erwartet. In der Abteilung Soziale Arbeit wird Lehre im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit, im Bachelor-Studiengang Religionspädagogik und Soziale Arbeit, im berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit sowie im Masterstudiengang Master Social Work erwartet.

Inhaltliche Schwerpunkte der Lehre sind einerseits die Vermittlung psychologischer Grundkenntnisse in den Themenbereichen (soziale) Wahrnehmung, Motivation und Handeln. Hier werden profunde Kenntnisse und Lehrerfahrungen erwartet. Zusätzliche Kenntnisse und Lehrerfahrung z.B. im Bereich der Neuropsychologie oder Organisationspsychologie sind erwünscht. Andererseits beinhaltet die Lehre eine praxisnahe Vermittlung von Grundkenntnissen der Beratung. Hier werden eine einschlägige Aus- oder Weiterbildung und Praxiserfahrung in mindestens einem für die Soziale Arbeit und die Heilpädagogik relevanten Beratungsverfahren erwartet.

Außerdem besteht für den*die Stelleninhaber*in die Möglichkeit, aus den genannten Themenbereichen für die Soziale Arbeit oder die Heilpädagogik relevante praxisnahe Forschungsaktivitäten einzubringen.

Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis erfordert die Bereitschaft, Praxiskontakte zu entwickeln, zu organisieren und zu pflegen sowie die praktischen Lernerfahrungen von Studierenden qualifiziert zu begleiten.

Von dem*der Stelleninhaber*in werden erwartet:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (universitärer Diplom- / Masterabschluss);
  • besondere Befähigung zu vertiefter, selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine einschlägige Promotion in Psychologie von überdurchschnittlicher Qualität nachgewiesen wird;
  • durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung, die in der Regel durch Lehrtätigkeiten an Hochschulen nachgewiesen wird;
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.

Eine engagierte Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung der Hochschule wird erwartet. Die Mitarbeit bei internationalen Kooperationen und Projekten ist erwünscht. Wegen der lokalen Einbindung und Vernetzung ist die Wohnsitznahme im Raum Hannover erwünscht.

Im Übrigen ergeben sich die Einstellungsvoraussetzungen aus § 25 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG). Einzelheiten sind einem Merkblatt zu entnehmen, das bei der Hochschule schriftlich angefordert werden kann.

Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen bei Bedarf Herr Prof. Dr. Andreas Eickhorst, Abteilung Soziale Arbeit gern zur Verfügung (0511 – 9296 3234; andreas.eickhorst(at)hs-hannover.de).

Die Hochschule achtet bei der Stellenbesetzung auf Gleichstellungsaspekte. Für diesbezügliche Rückfragen können Interessierte sich auch an das Büro der Gleichstellungsbeauftragten wenden (Tel.: 0511 / 9296 - 2141).

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen bitten wir Sie, uns bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben einen entsprechenden Hinweis auf Ihre Schwerbehinderung/Gleichstellung zu geben. Gerne können Sie sich bei Fragen auch vorab an unsere Schwerbehindertenvertretung wenden (sbv(at)hs-hannover.de).

Die Stelle ist teilzeitgeeignet. Die Hochschule legt Wert auf die Berücksichtigung der Gender-/ Gleichstellungsthematik in Forschung und Lehre.

Das Lehrdeputat beträgt 18 LVS. Die Fakultät V besteht aus vier Abteilungen: Soziale Arbeit, Religionspädagogik und Diakonie, Heilpädagogik – Inklusive Bildung und Begleitung und Pflege und Gesundheit. Erwartet wird die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen Abteilungen. Die Lehre erfolgt jeweils zur Hälfte in den Abteilungen Soziale Arbeit und Heilpädagogik, wobei Lehrveranstaltungen in der Abteilung Soziale Arbeit auch von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Religionspädagogik und Soziale Arbeit besucht werden.

Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 02.10.2019 unter Angabe des Fachgebiets und der Kennziffer an die

Dekanin Prof.in Dr. Ulrike Ernst der Fakultät V - Diakonie
Gesundheit und Soziales der Hochschule Hannover
Postfach 690363
30612 Hannover

Die Bewerbungsmappe muss auch als pdf-Datei vorliegen und ist an folgende Adresse zu senden: dekanat-f5(at)hs-hannover.de


Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.hs-hannover.de/ueber-uns/organisation/personal/#professuren abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Medizinischen Hochschule Hannover. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.