Hamburg: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

Universität: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Doktorand*in in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Schwerpunkt Klinische Neurowissenschaft

Die Universität Hamburg ist als Exzellenzuniversität eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnern. Sie produziert für den Standort – aber auch national und international – die zukunftsgerichteten gesellschaftlichen Güter Bildung, Erkenntnis und Austausch von Wissen unter dem Leitziel der Nachhaltigkeit.

In der Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaften in der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Schwerpunkt Klinische Neurowissenschaft ist gemäß § 28 Abs. 1 HmbHG*ab dem 01.01.2020eineStelle als

Wissenchaftliche*r Mitarbeiter*in
Doktorand*in
- EGr. 13 TV-L -

befristet auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit entspricht 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.**

Aufgaben:

Zu den Aufgaben als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in gehören wissenschaftliche Dienstleistungen vorrangig in der Forschung und der Lehre. Es besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur Anfertigung einer Dissertation; hierfür steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.

Aufgabengebiet:

Der bzw. die Kandidat*in wird in der Arbeitsgruppe klinische Psychologie und Psychotherapie, Schwerpunkt Klinische Neurowissenschaft zur Erlangung eines Doktorgrads in die Lehre (2,6 LVS) und Forschung eingebunden. Er bzw. Sie soll an der Konzeption, Durchführung und Auswertung von Forschungsprojekten mitwirken und Forschungsergebnisse in englischsprachigen Fachzeitschriften publizieren.

Der Forschungsschwerpunkt der Professur liegt auf der Untersuchung von neuronalen Korrelaten und Risikomarkern für Angststörungen und Zwangsstörungen. Dabei werden insb. Fehlerverarbeitung, kognitive Kontrolle, sowie Emotionsverarbeitung und -regulation untersucht. Methodisch werden ereigniskorrelierte Potentiale im EEG und andere psychophysiologische Messungen (z.B. Schreckreflex, Hautleitwert) angewendet. Neben der Fokussierung auf Ängste und Zwangsstörungen werden diagnoseübergreifende Forschungsansätze mit klinischen und subklinischen Populationen eingesetzt.

Aufgaben:

  • Mitwirkung an der Konzeption und Durchführung von Lehrveranstaltungen (Umfang 2,6 LVS) und Prüfungen im Gebiet der Klinischen Psychologie und Psychotherapie (Diplom/Master)
  • Beteiligung an Aufgaben der akademischen Selbstverwaltung (z.B. Lehrplanung)
  • Mitwirkung an der Planung und Durchführung von Forschungsprojekten
  • Rekrutierung und Diagnostik von Probanden und Patienten und Durchführung von experimentellen Testungen
  • EEG-Analyse, Programmierung (Experimente, Analyseroutinen; z.B. Matlab, Presentation, R)
  • Vorbereitung englischer Manuskripte für die Veröffentlichungund Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Konferenzen

Einstellungsvoraussetzungen:

Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums mit Schwerpunkt in klinischer Psychologie.

  • starkes Interesse an klinischer Psychologie und klinischen Neurowissenschaften
  • sehr gute statistische und methodische Kenntnisse
  • Kenntnisse in der Elektroenzephalografie (EEG) und idealerweise Erfahrungen in der Durchführung und Auswertung von EEG-Experimenten
  • sehr gute Englischkenntnisse
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit

Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung im Bewerbungsverfahren vorrangig berücksichtigt.

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Anja Riesel (anja.riesel@uni-hamburg.de).

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss) bis zum 18.10.2019 an: anja.riesel@uni-hamburg.de. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich in der KW 44 und 45 statt.

Bitte beachten Sie, dass wir Bewerbungsunterlagen nicht zurücksenden können. Reichen Sie daher bitte keine Originale ein. Wir werden Ihre Unterlagen nach Beendigung des Verfahrens vernichten. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Auswahlverfahrenerhalten Sie hier: https://www.uni-hamburg.de/uhh/stellenangebote/datenschutz.html.


Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.uni-hamburg.de/uhh/stellenangebote/wissenschaftliches-personal/fakultaet-psychologie-und-Bewegungswissenschaft/20-09-19-458.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Universität Hamburg. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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