Halle: Zwei wissenschfatliche Mitarbeiter*innen (m/w/d

Universität: Zwei wissenschfatliche Mitarbeiter*innen (m/w/d; 65%) DFG-Graduiertenkolleg „Fachlichkeit und Interaktionspraxis im Grundschulunterricht“ (4-13866/21-D)

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Schul- und Bildungsforschung, DFG- Graduiertenkolleg „FACHLICHKEIT UND INTERAKTIONSPRAXIS IM GRUNDSCHULUNTERRICHT“, sind zur Durchführung eines eigenen Promotionsprojektes ab dem 01.04.2022, die auf 3 Jahre befristeten Stellen mit

2 wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen (m-w-d)

in Teilzeit (65 %) zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Im Zentrum des Graduiertenkollegs stehen die Untersuchung der sozialen Praxis des Grundschulunterrichts und die Frage nach den Bedingungen und Qualitäten fachlichen Lernens. Das Forschungsprofil des Graduiertenkollegs zeichnet sich dadurch aus, dass es unterschiedliche Traditionen der Unterrichtsforschung systematisch miteinander verknüpft. Die Verbindung von Deutsch- und Mathematikdidaktik mit praxeologischer Unterrichtsforschung und Unterrichtsqualitätsforschung ermöglicht eine mehrfache Perspektivierung von Unterricht und eine interdisziplinäre Theorieentwicklung.

Das Graduiertenkolleg zielt auf die Erarbeitung empirischer Studien zur Praxis fachlichen Lernens im Unterrichtsvollzug der Grundschule. Dabei soll daran gearbeitet werden, ‚Unterrichtsqualität‘ in der Relation zwischen Interaktionsordnung und fachlichem Lernen zu bestimmen und zu untersuchen. Grundlagentheoretisch und methodologisch geht es darum, Möglichkeiten der Beobachtung und Analyse von Lernen als sozialer Praxis zu entwickeln.

Eine ausführliche Darstellung des Forschungsprofils findet sich unter www.interfach.de.

Arbeitsaufgaben:

  • Das Graduiertenkolleg bietet die Chance, ein Promotionsprojekt in einem renommierten interdisziplinären Forschungsumfeld durchzuführen. Die Promotionsvorhaben werden durch Workshops, Reisen zu Tagungen und Kongressen sowie bei der Umsetzung von Studien- und Forschungsaufenthalten unterstützt.
  • Von den Bewerbern*innen wird erwartet ein Dissertationsvorhaben zu skizzieren, das zum thematischen Rahmen des Graduiertenkollegs passt und das einen erfolgreichen Abschluss innerhalb von drei Jahren erwarte lässt.
  • Im Graduiertenkolleg sollen Promotionsstudien gefördert werden, die in der Untersuchung von Unterrichtsinteraktionen eine fachdidaktische Perspektive (hier bevorzugt: Mathematik) mit einem praxeologischen Zugang verknüpfen. Zudem wird die Bereitschaft erwartet, sich auf einen multiparadigmatischen Diskurs im Gesamtrahmen des Graduiertenkollegs einzulassen.

Voraussetzungen:

  • Sehr guter wissenschaftlicher Hochschulabschluss in der Erziehungswissenschaft, Bildungswissenschaft, Psychologie, Sprachwissenschaft oder eines soziologischen Hauptfach- bzw. Masterstudiengangs oder Masterabschluss bzw. Staatsprüfung im Lehramt.
  • Da der Diskurs des Graduiertenkollegs zu relevanten Teilen auch auf Englisch geführt wird (bei den internationalen Summer Schools, auf internationalen Konferenzen) sind gute Englischkenntnisse erwünscht. Internationale Bewerber*innen können sich auf Englisch bewerben, müssen aber die Bereitschaft mitbringen, innerhalb des ersten Jahres Deutsch, die Arbeitssprache des Kollegs, zu erlernen.
  • Zudem wird die Bereitschaft erwartet, sich auf einen multiparadigmatischen Diskurs im Gesamtrahmen des Graduiertenkollegs einzulassen.

Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerber*innen mit einem Abschluss, der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen zum Nachweis der Gleichwertigkeit eine Zeugnisbewertung für ausländische Hochschulqualifikationen (Statement of Comparability for Foreign Higher Education Qualifications) der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (https://www.kmk.org/zab/central- office-for-foreign-education) vorlegen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. Georg Breidenstein, Tel.: 0345 55-23902, E-Mail: georg.breidenstein(at)paedagogik.uni-halle.de.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 4-13866/21-D mit den üblichen Unterlagen bis zum 23.01.2022 an die Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg, Zentrum für Schul- und Bildungsforschung, Frau Andrea Krieg, 06099 Halle (Saale) oder per E-Mail an andrea.krieg(at)zsb.uni-halle.de. Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen. Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung ist erwünscht.

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter http://www.verwaltung.uni-halle.de/dezern3/Ausschr/21_4_13866_21_D.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Martin-Luther-Universität. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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