Frankfurt a.M.: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Drogenreferat: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Drogenreferat (Z10605/0061)

Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main hat die Aufgabe, Maßnahmen der Suchtprävention und -hilfe bedarfsgerecht zu initiieren, zu koordinieren, zu steuern, weiterzuentwickeln und zu evaluieren und dies in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Institutionen umzusetzen.

Nach dem neuen Gesetz zur medizinischen Nutzung von Cannabis sollen künftig Patientinnen/Patienten mit „schwerwiegenden Erkrankungen“ Cannabis als Medizin erhalten können. Zur medizinsoziologischen Analyse der Versorgungssituation, sozialwissenschaftlichen Dunkelfeldanalyse, Planung des umfassenden Wissenstransfers, Aufbau einer Netzwerkstruktur und Implementierung einer Clearingstelle sucht das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet für drei Jahre eine/einen

Wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in
EGr. 13 TVöD

Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • Projektleitung (organisatorisch)
  • Koordination des Netzwerks
  • Strukturschaffung
  • Mitarbeit bei der
    • Durchführung der Ärzteschaft-Befragungen
    • Analyse der Ärzteschaft-Befragungen
    • Entwicklung, Durchführung, Evaluation und Optimierung der Ärztefortbildungen
    • Durchführung und Analyse der Patienten-Befragungen
    • Durchführung und Auswertung der Dunkelfeldanalyse
  • Federführung bei der
    • Durchführung, Analyse, Evaluation und Optimierung der Patientenfortbildungen
    • Durchführung, Analyse, Evaluation und Optimierung der Ärztefortbildungen
  • Postimplementierung von Netzwerkstrukturen für Ärztinnen/Ärzte und Patientinnen/ Patienten (Clearingstelle)
  • Gesamtbericht

Anforderungen: Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium aus einem relevanten akademischen Fachbereich (z. B. Medizin, Soziologie, Psychologie, Gesundheits-/Sportwissenschaften); Erfahrungen in medizinsoziologischen und sozialwissenschaftlichen Forschungsbereichen; Erfahrung im Projektmanagement und dem Aufbau von Netzwerkstrukturen im medizinischen Bereich sowie in der Versorgungsforschung und Dunkelfeldanalyse; sehr gute Kompetenz im vernetzten und interdisziplinären Arbeiten; sehr gute Kommunikationsfähigkeit; Verständnis für komplexe Zusammenhänge; ausgeprägte analytische, konzeptionelle und kreative Denk- und Arbeitsweise; ausgeprägte Teamfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Umsetzungsstärke; sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit; Präsentations- und Moderationskompetenz; Flexibilität, Engagement und Eigeninitiative; sehr gute Kenntnisse des drogenpolitischen Diskussionsstandes; sehr gute Kenntnisse der gängigen MS-Office-Programme; gute Englischkenntnisse; interkulturelle Kompetenz und Genderkompetenz.

Hinweise: Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Leiterin des Drogenreferates, Frau Ernst, unter der Rufnummer (069) 212-30121 zur Verfügung.

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 23.10.2018 unter Angabe der Kennziffer Z10605/0061 an den:

Magistrat der Stadt Frankfurt am Main
Gesundheitsamt – 53.12 –
Breite Gasse 28
60313 Frankfurt am Main
oder per E-Mail an: bewerbungen.amt53@stadt-frankfurt.de

Sollten Sie sich für eine E-Mail-Bewerbung entscheiden, fassen Sie bitte nach Möglichkeit die Anhänge in einer PDF-Datei zusammen.


Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Wissenschaftlicher%20Mitarbeiter,%20Drogenreferat%20-%200605_0061.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Stadt Frankfurt am Main. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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