Düsseldorf: Referentin/Referent

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz: Referentin/Referent im Referat "EGovernment" (I–1-8.1.0-109/19)

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen

sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Referat I-6 „EGovernment“ befristet bis zum 31.08.2020

eine Referentin /einen Referenten.

Der Arbeitsvertrag wird gemäß § 30 TV-L, § 21 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) befristet zur Vertretung einer Mitarbeiterin bis zum Ablauf der Elternzeit sowie der notwendigen Einarbeitungszeit geschlossen.

Die Vergütung erfolgt in Entgeltgruppe 13 TV-L.

Der Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 6. Juli 2016 das Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen (EGovG NRW) beschlossen. Das Gesetz sieht eine umfassende Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Verwaltung vor und verfolgt dabei drei wesentliche Zielsetzungen:

  • Sicherstellung der Einheitlichkeit des Verwaltungsverfahrens in Nordrhein-Westfalen mit Blick auf das zum 1. August 2013 in Kraft getretene EGovG des Bundes
  • nachhaltige Förderung der Einführung elektronischer Verfahren und der elektronischen Abwicklung von Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen
  • Schaffung eines rechtlichen Rahmens für die verbindliche Vereinbarung von Standards, Strukturen und Verfahrensweisen für die Informationstechnik in der Landesverwaltung sowie für die informationstechnische Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Land und Kommunen.

Die Begleitung und Umsetzung der Digitalisierung der Landesverwaltung erfolgt in verschiedenen Arbeitsgruppen. Das Referat „EGovernment“ hat im Wesentlichen als Aufgabe die Begleitung der Umsetzung im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sowie in seinem nachgeordneten Bereich durchzuführen. Daneben ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Informationstechnik (CIO) und anderen Ressorts vorgesehen. Die Aufgabe stellt einen langjährigen Prozess dar.

Zu den Aufgabenschwerpunkten gehören:

  • Erhebung, Analyse und Optimierung der Geschäftsprozesse
  • Konzepterstellung zum Aufbau eines Wissensmanagements auf Grundlage der Geschäftsprozessdokumentation
  • Erstellung eine Kommunikationskonzeptes zur verwaltungsinternen Kommunikation (z.B. Intranet)
  • Identifikation wiederkehrender Prozessmuster zur Entwicklung von Standards, um den wirtschaftlichen Einsatz der Informationstechnik sicherzustellen
  • Mitwirkung in hausinternen und behördenübergreifenden Arbeitsgruppen zur Umsetzung des EGovG NRW
  • Entwicklung von Konzepten zur Einführung von EGov-Maßnahmen (Informationsveranstaltungen, Schulungsmaßnahmen, Akzeptanzmanagement) sowie deren Durchführung
  • Koordinierung der Umsetzung des EGovG NRW im Ministerium und dem nachgeordneten Geschäftsbereich
  • Eigenständige Durchführung von Teilprojekten, ggfls. in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern

Ihr fachliches Kompetenzprofil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Studium (univ. Diplom, Master, Magister) an einer Universität bzw. wissenschaftlichen Hochschule der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie.
  • Entsprechendes gilt für einen akkreditierten Masterabschluss an einer Fachhochschule (bitte Akkreditierungsnachweis beifügen).
  • Praktische Erfahrungen in der Begleitung von organisatorischen Veränderungsprozessen, auch im Zusammenhang mit der Einführung von IT-Verfahren
  • Erfahrungen in der Mitarbeit in unterschiedlichen Projekten
  • Erfahrungen in der Leitung von unterschiedlichen Projekten zur Umsetzung von Fachanforderungen in Softwarelösungen sind von Vorteil
  • Kenntnisse im Bereich Organisation und Planung bzw. Informatik sind von Vorteil
  • Verständnis von aktueller Informations-, Kommunikations- und Softwaretechnik
  • Berufserfahrung im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist von Vorteil
  • Vertiefte Kenntnisse der Aufbau- und Ablauforganisation sind von Vorteil
  • Erfahrungen bei der Einführung der elektronischen Akte und E-Vorgangsbearbeitung sind von Vorteil

Ihr persönliches Kompetenzprofil:

  • Stark ausgeprägte Kooperationsfähigkeit und Bereitschaft zu teamorientierten Arbeiten
  • Fähigkeit selbstständig und eigeninitiativ zu arbeiten
  • Ein hohes Maß an Engagement, Flexibilität, Kreativität und Belastbarkeit
  • Organisations-, Kommunikations- und Verhandlungsgeschick
  • Durchsetzungsvermögen
  • Analytisches Denkvermögen
  • Sozialkompetenz
  • Fähigkeit zur selbständigen Entwicklung von Konzepten und Handlungsvorschlägen
  • Fähigkeit zur Lösung komplexer Sachverhalte und Problemstellungen

Wir bieten Ihnen

  • eine neue berufliche Herausforderung mit verantwortungsvollen und vielseitigen Aufgaben
  • eine flexible Arbeitszeitregelung
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung und Telearbeit
  • eine Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst (VBL) für Tarifbeschäftigte
  • ein vergünstigtes Jobticket
  • ein breites Angebot im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement
  • ein attraktives Fortbildungsangebot

Auswahlverfahren:

Die eingehenden Bewerbungen werden einer Vorauswahl unterzogen.

In das Auswahlverfahren werden Elemente des "Assessment-Center-Verfahrens" integriert. Dies bedeutet, dass Bewerberinnen / Bewerber bei einer persönlichen Vorstellung im Rahmen von Arbeitsprobe, Rollenspiel und Interview in Situationen hineingestellt werden, die im Hinblick auf die zukünftigen Aufgaben charakteristisch sind. Die Bewerberinnen/Bewerber sollen dabei zeigen, wie professionell sie in künftigen Berufssituationen handeln.

Weitere Informationen:

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Das Land Nordrhein-Westfalen sieht sich der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und diesen gleichgestellten behinderten Menschen, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt.

Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Einwanderungsgeschichte.

Ihre schriftliche Bewerbung mit aussagefähigen und vollständigen Unterlagen in Kopie (bei Bachelorabschluss Diploma Supplement und möglichst auch Transcript of Records) und ohne Bewerbungsmappe richten Sie bitte auf dem Postweg (keine E-Mail) unter Angabe des Aktenzeichens I–1-8.1.0-109/19 bis zum 11.12.2019 (Eingangsstempel bei meiner Dienststelle) an das

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,
Natur- und Verbraucherschutz NRW

- Referat I – 1 - Az.: I–1-8.1.0-109/19
Schwannstr. 3
40476 Düsseldorf

Bitte achten Sie darauf, keine Originaldokumente einzureichen. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Unterlagen unter Berücksichtigung des Datenschutzes vernichtet.

Für Rückfragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Rieger (Tel.: 0211/4566-316), für Auskünfte zum Aufgabenzuschnitt der Stelle steht Ihnen Herr Dr. Ewald (Tel.: 0211/4566-1400) zur Verfügung.

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/stellenausschreibungen/referent_referat_I-6-EGov_191211.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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