Dresden: Wissenschaftlicher Mitarbeiter:in (m/w/d)

Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung: Wissenschaftlicher Mitarbeiter:in (m/w/d) in der Extremismus- und Autokratieforschung

Stellenausschreibungen

Wissenschaftlicher Mitarbeiter:in (m/w/d) in der Extremismus- und Autokratieforschung gesucht

Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. (HAIT) ist ein vom Freistaat Sachsen finanziertes und von Prof. Dr. Thomas Lindenberger, TU Dresden, geleitetes An-Institut der TU Dresden mit derzeit 11 wissenschaftlichen und 8 nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Haushaltsstellen. Das HAIT befindet sich auf dem Campus der TU Dresden und erforscht gemäß Satzung auf interdisziplinärer Grundlage ausgehend von der NS-Diktatur und der SED-Diktatur sowie anhand des vereinigten Deutschlands Demokratie, Autokratie und Extremismus in Vergangenheit und Gegenwart; für weiterführende Informationen siehe www.hait.tu-dresden.de.

Im HAIT ist ab 01.09.2022 für die Dauer von zunächst drei Jahren die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters (Post-Doc) (m/w/d) auf dem Feld der vergleichenden Extremismus- und Autokratieforschung (https://hait.tu-dresden.de/ext/forschung/forschungsfeld-3/) zu besetzen.

Die Stelle wird nach E 13 TV-L vergütet. Die Besetzung erfolgt auf der Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes § 2 Absatz 1. Unter diesen Voraussetzungen und nach positiver Evaluation kann nach drei Jahren eine Verlängerung erfolgen.

Mögliche inhaltliche Schwerpunkte bilden Studien zur Legitimation und Struktur autokratischer Regime, zur Entwicklung extremistischer Ideologien, zu den Erfolgsbedingungen rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien, zur politisch motivierten Gewalt sowie zum Problemkomplex Fremdenfeindlichkeit und Integration.

Einstellungsvoraussetzungen sind die Promotion in einer sozial- bzw. kulturwissenschaftlichen Disziplin, einschlägige Publikationen (u.a. in referierten Fachzeitschriften), Projekterfahrung und internationale Vernetzung im Forschungsfeld, Vertrautheit mit qualitativen wie quantitativen sozialwissenschaftlichen Analysemethoden sowie Teamfähigkeit. Darüber hinaus sind gute Deutsch- und Englischkenntnisse erforderlich. Neben durch Publikationen nachgewiesenen Kompetenzen auf den Feldern Autokratie und/oder Extremismus wird die Bereitschaft zur Kooperation auf dem Gebiet der vergleichenden Transformationsforschung und zur Einwerbung von Drittmitteln erwartet.

Wir bieten Ihnen:

  • die Mitarbeit in einer intellektuell vielseitigen interdisziplinären Forschungseinrichtung, die sich mit Grundfragen der Zeitgeschichte und Politikwissenschaft vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart befasst;
  • die Zusammenarbeit mit der Exzellenzuniversität TU Dresden;
  • Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung;
  • flache Hierarchien und ein familienfreundliches Arbeitsklima.

Als Ansprechpartner für eventuelle Nachfragen steht Ihnen Prof. Dr. Uwe Backes (uwe.backes(at)tu-dresden.de) zur Verfügung.

Das Hannah-Arendt-Institut strebt einen höheren Anteil von Frauen in Wissenschaft und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Zudem seien qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem europäischen oder außereuropäischen Ausland eigens ermutigt, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen bei der Stellenbesetzung bevorzugt behandelt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Urkunden, Publikationsliste, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen) ausschließlich in elektronischer Form in einem PDF-Dokument bis zum 06.06.2022 an hait(at)msx.tu-dresden.de.

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://hait.tu-dresden.de/ext/institut/stellenausschreibungen.asp abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der Technischen Universität Dresden. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.