Dresden: Doktorandin / Doktorand (w/m/d)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Doktorandin / Doktorand (w/m/d) Schwerpunkt "Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt" (39/19 DR 3.6)

Bewerbungsfrist: 1. September 2019
Arbeitsort:
Dresden (https://www.baua.de/SharedDocs/Standorte/DE/Dresden.html)

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte.

Wir suchen am Standort in Dresden (Gruppe 3.6 "Betriebliche Intervention und Transfer") im Rahmen des Schwerpunktes "Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt" zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Doktorandin / einen Doktoranden (w/m/d)

  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Vollzeit
  • befristet für die Dauer von 3 Jahren nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)
    Es handelt sich um eine Qualifizierungsstelle im Sinne des WissZeitVG, die zur Förderung einer Promotion im Themenfeld dient. Die Bereitschaft zur Promotion wird daher erwartet.

Die Gruppe 3.6 befasst sich mit den Themen "Betriebliche Intervention und Transfer". Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der professionellen Pflege. Innerhalb des aktuellen BAuA-Schwerpunkts "Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt" bearbeiten wir (komplexe) Fragestellungen im Bereich der personenbezogenen Tätigkeiten. Hierfür suchen wir eine Doktorandin oder einen Doktoranden (w/m/d), die bzw. der unsere Arbeit engagiert und eigenverantwortlich unterstützt und zu diesem Thema promovieren möchte.

Ihre Aufgaben:

Mitarbeit im Schwerpunkt "Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt", insbesondere im Cluster der personenbezogenen Tätigkeiten. Sie

  • bestimmen, beschreiben und systematisieren bei personenbezogenen Tätigkeiten
    • den Forschungsstand zu menschengerechter Arbeitsgestaltung,
    • Szenarien bzw. Analysen zur Technikfolgenabschätzung
    • den Digitalisierungsgrad und dessen Zusammenhang mit Gesundheit und Wohlbefinden
  • nehmen tätigkeitsspezifische Analysen zu Anforderungen in der digitalisierten Arbeitswelt vor
  • untersuchen die Anwendbarkeit der Erkenntnisse und Standards menschengerechter Arbeitsgestaltung mit Blick auf personenbezogene Tätigkeiten in der digitalen Arbeitswelt
  • arbeiten an der Entwicklung eines entsprechenden Leitbildes mit
  • beteiligen sich an weiterführenden (Feld-) Studien zur Arbeitsgestaltung in der digitalen Arbeitswelt
  • publizieren und präsentieren die Ergebnisse im Cluster der personenbezogenen Tätigkeiten (z. B. Fachpublikationen, Vorträge, Promotion)

Ihr Profil:

  • erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom oder Master) der Arbeits- und Organisationspsychologie, Arbeitssoziologie, Arbeitswissenschaften, verwandter arbeitsbezogener Fachdisziplinen oder Medizin
  • Kenntnisse im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, insbesondere zu menschengerechter Arbeitsgestaltung und personenbezogenen Tätigkeiten
  • Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten (nachgewiesen z. B. durch eine erfolgreiche Abschlussarbeit im Rahmen des Studiums oder durch erste Publikationen in Fachzeitschriften)
  • quantitativ-empirische wissenschaftliche Ausbildung; gute Kenntnisse im Umgang mit Standard- und Statistiksoftware (z. B. R, Stata, SPSS)
  • von Vorteil sind Erfahrungen in der qualitativen Datenauswertung
  • Fähigkeiten und Motivation zur teamorientierten Arbeit mit hoher Eigenverantwortung in einer interdisziplinären Forschungsgruppe
  • gute Kenntnisse im Umgang mit Literaturverwaltungsprogrammen (z. B. EndNote)
  • sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zu Dienstreisen

Wir bieten:

  • ein interessantes Tätigkeitsfeld an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik
  • Unterstützung einer Promotion im Themenfeld
  • gutes Arbeitsklima in teamorientierten Strukturen
  • abwechslungsreiche Tätigkeit in einem multidisziplinären Team
  • gleitende Arbeitszeiten
  • engagierte Personalentwicklung mit bedarfsgerechten Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Möglichkeiten berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Teilzeitbeschäftigung ist ggf. möglich. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interesse geweckt?

Dann überzeugen Sie uns mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung bis zum 01.09.2019 unter Angabe der Kennziffer 39/19 DR 3.6 über die Plattform https://www.interamt.de/koop/app/trefferliste?partner=314

Die Ausschreibung finden Sie dort unter der Stellen-ID 528686. Geben Sie hierbei im Betreff bitte die angestrebte Position und die Kennziffer an. Papier- und E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Für Fragen zum Auswahlverfahren steht Ihnen Herr Sebastian Gajdi, Tel. 0231/9071-2141, für inhaltliche Fragen Frau Dr. Ulrike Rösler, Tel. 0351/ 5639-5481 zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Bundesanstalt unter: https://www.baua.de/DE/Home/Home_node.html


Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.baua.de/DE/Die-BAuA/Karriere/Stellenangebote/39-19.html abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.