Dortmund: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) Kompetenzfeld "Lärm" (01/19 WM 2.2)

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 700 Beschäftigte.

Für die Bearbeitung von FuE-Projekten im Kompetenzfeld "Lärm" suchen wir für die Gruppe 2.2 "Physikalische Faktoren" am Sitz in Dortmund zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine / einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d)

  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Vollzeit
  • befristet für die Dauer von 3,5 Jahren nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Die Analyse, Bewertung und Gestaltung sicherer und gesundheitsgerechter Produkte und Arbeitssysteme im Hinblick auf die physikalischen Faktoren Lärm, optische Strahlung und elektromagnetische Felder sind zentrale Anliegen der Gruppe 2.2 der BAuA. Hierbei arbeiten wir interdisziplinär auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung, der Politikberatung und des Transfers in die betriebliche Praxis zusammen.

Unerwünschte Geräusche in der Arbeitsumgebung können, auch bei moderaten Schalldruckpegeln, nachteilige Auswirkungen auf Beschäftigte haben. Zu den möglichen Auswirkungen, die bei der Arbeit von Bedeutung sind, gehören Effekte unerwünschter Geräusche auf kognitive Leistungen. In diesem Kontext sollen verschiedene physiologische und neurophysiologische Verfahren im Hinblick darauf untersucht werden, inwieweit sie sich zur Erfassung der Anstrengung während der Bearbeitung kognitiver Aufgaben unter Geräuschbedingungen eignen.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung eines Forschungsprojekts zur Wirkung von Hintergrundschall auf kognitive Leistungen bei der Arbeit mit dem Schwerpunkt der systematischen Exploration objektiver Verfahren zur Untersuchung der Anstrengung bei der Aufgabenbearbeitung
    • Erstellung eines systematischen Reviews
    • Praxisnahe Erkundung verschiedener physiologischer und neurophysiologischer Verfahren im direkten Austausch mit Expertinnen / Experten für die jeweiligen Verfahren
    • Erarbeitung eines Antrags für ein Folgeprojekt, ggf. Drittmittelakquise
    • Durchführung einer Vorstudie mit ausgewählten Verfahren
  • Austausch mit der wissenschaftlichen Fachwelt und Arbeitsschutzinstitutionen
  • Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse auf Fachtagungen, durch Publikation in internationalen wissenschaftlichen Journalen sowie Zeitschriften für die Arbeitsschutzcommunity

Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Universitäts-Diplom) der Psychologie, der Naturwissenschaften oder einer anderen für die Thematik einschlägigen Fachrichtung (z.B. Arbeitsmedizin), idealerweise mit Qualifikation auf dem Gebiet der Physiologie oder der Neurowissenschaften
  • Nachgewiesene selbständige wissenschaftliche Arbeit, typischerweise durch eine einschlägige Promotion, idealerweise in einem Thema, bei dem in empirischen Studien mit Versuchspersonen ein physiologisches oder neurophysiologisches Verfahren eingesetzt wurde
  • Interesse an Fragestellungen der Lärmwirkungsforschung und der Thematik Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • Methodische Kenntnisse bibliographischer Recherchen
  • Erfahrungen bei der Durchführung statistischer Auswertungen und der Interpretation publizierter Analysen
  • Erfahrungen mit der Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse, idealerweise erste Erfahrungen mit dem Verfassen von Projektanträgen
  • Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation mit externen Forschungsgruppen
  • Fähigkeiten zur teamorientierten Arbeit mit hoher Eigenverantwortung in einer interdisziplinären Forschungsgruppe
  • Sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten:

  • Eine interessante Tätigkeit an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft
  • Handlungsspielräume für eine kreative wissenschaftliche Arbeit
  • Ein gutes Arbeitsklima in teamorientierten Strukturen
  • Gleitende Arbeitszeiten
  • Engagierte Personalentwicklung mit bedarfsgerechten Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Möglichkeiten berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren
  • Die Möglichkeit des Bezugs eines Jobtickets

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Interesse geweckt?

Dann überzeugen Sie uns mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung 03.03.2019 unter Angabe der Kennziffer 01/19 WM 2.2 über die Plattform: https://www.interamt.de/koop/app/trefferliste?partner=314

Die Ausschreibung finden Sie dort unter der Stellen-ID 488414. Geben Sie hierbei im Betreff bitte die angestrebte Position und die Kennziffer an. Papier- und E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Bei Fragen zum Verfahren können Sie sich gerne an Frau Martina Driller, Tel. 0231 / 9071-2221 wenden, bei fachlichen Fragen an Herrn Dr. Erik Romanus, Tel. 0231 / 9071-2819.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.baua.de/DE/Home/Home_node.html


Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.baua.de/DE/Die-BAuA/Karriere/Stellenangebote/01-19.html abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.