Dortmund: Postdoktorand/in

Technische Universität: Postdoktorand/in Bereich Gesundheits-, Pflege-, und/oder Familienforschung, Fokus auf soziale Ungleichheit (w67-18)

Mit über 6.200 Beschäftigten in Forschung, Lehre und Verwaltung und ihrem einzigartigen Profil gestaltet die Technische Universität Dortmund Zukunftsperspektiven: Das Zusammenspiel von Ingenieur- und Naturwissenschaften, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften treibt technologische Innovationen ebenso voran wie Erkenntnis- und Methodenfortschritt, von dem nicht nur die mehr als 34.600 Studierenden profitieren.

An der Technischen Universität Dortmund ist am Lehrstuhl für Sozialstruktur und Soziologie alternder Gesellschaften, Institut für Soziologie, der Fakultät Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie die Stelle einer / eines

Postdoktorand/in

für die Dauer von drei Jahren, ab dem 01.04.2019, zu besetzen.

Die Entgeltzahlung erfolgt entsprechend den tarifrechtlichen Regelungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L bzw. ggf. nach dem Übergangsrecht (TVÜ-L). Es handelt sich hierbei um eine Ganztagsstelle. Eine Beschäftigung in bzw. eine Reduzierung auf Teilzeit ist grundsätzlich möglich.

Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts „IN-CARE How are varying care systems associated with inequalities in care and wellbeing in later life?“, das im Rahmen der Open Research Area (ORA) durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Bei IN-CARE handelt es sich um ein internationales Projekt, das in Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus den Niederlanden, Großbritannien und Japan erfolgt (http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2018/info_wissenschaft_18_66/).

Die Stelle beinhaltet die folgenden Aufgaben

  • Eigenständige Mitarbeit an verschiedenen Arbeitspaketen u.a. Erstellung einer internationalen Datenbank zu Makroindikatoren europäischer Pflegesysteme, Ländervergleichenden – und Längsschnittanalyse zu sozioökonomischen Unterschieden in der Nutzung und Bereitstellung von informeller und formeller Pflege, zu Auswirkungen informeller und formeller Pflegenutzung auf das Wohlbefinden Pflegebedürftiger, zu Auswirkungen informeller Pflege auf das Wohlbefinden Pflegender und Untersuchung von Veränderungen in den Pflegesystemen auf die Nutzung von informeller und formeller Pflege und deren Auswirkungen
  • Unterstützung des Deutschen PI, Anleitung und Betreuung der wissenschaftlichen Hilfskräfte im Projekt
  • Inhaltliche Betreuung der Projektwebsite
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen zur Vorstellung der Projektergebnisse, gemeinsame Veröffentlichungen in hochrangigen Fachzeitschriften mit Projektbeteiligten
  • Regelmäßige Teilnahme an Projekttreffen und mehrmonatige Auslandsaufenthalte an einer ausländischen beteiligten Partneruniversität,

Anforderungsprofil

  • Eine (sehr) gute Promotion in den Sozialwissenschaften, bevorzugt im Feld der Gesundheits-, Pflege-, und/oder Familienforschung, mit dem Fokus auf soziale Ungleichheit
  • Kenntnisse im Bereich der fortgeschrittenen quantitativen Methoden z.B. Mehrebenenanalyse, Längsschnittanalyse, bevorzugt mit Stata
  • Erfahrungen in der Arbeit mit Mikrodaten, insbesondere mit dem Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) sind erwünscht
  • Interesse am Zusammenhang von informeller und formeller Pflege, Wohlbefinden und sozialer Ungleichheit
  • Bereitschaft zu Reisen, zur Zusammenarbeit mit internationalen Projektpartnerinnen und -partnern, zur Veröffentlichung von Projektergebnissen in internationalen Zeitschriften
  • Vorteilhaft sind Erfahrungen aus (internationalen) Forschungsprojekten sowie begutachtete Veröffentlichungen in internationalen referierten Zeitschriften
  • Sehr gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeit sowie ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift und / oder die Bereitschaft Deutsch zu lernen

Die attraktive Stelle geht einher mit einem hervorragenden Arbeitsumfeld und einem national wie international sehr nettem Team.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter erwünscht ist.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Referenznummer w67-18 - bis spätestens 27.12.2018 an:

Technische Universität Dortmund
Institut für Soziologie
Prof. Dr. Martina Brandt
44221 Dortmund

Für Fragen steht zur Verfügung: Prof. Dr. Martina Brandt Tel.: 0231 / 755-2870 E-Mail:  martina.brandt(at)tu-dortmund.de

Dortmund, 30.11.2018


Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://service.tu-dortmund.de/documents/18/2120797/1%20Stelle%20als%20Postdoktorandin%20bzw.%20Postdoktorand%20(Ref.-Nr.%20w67-18)/8322b6bb-12c7-418d-9185-456124b5b303?version=1.1 abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Technischen Universität Dortmund. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

Für das PDF-Format benötigen Sie den ADOBE © Acrobat Reader, um diese Dateien lesen, drucken bzw. speichern zu können. Sofern Sie über keinen Reader verfügen, können Sie die Software von ADOBE Systems kostenfrei downloaden.