Bonn: Mitarbeiter*in

Amt für Integration und Vielfalt: Mitarbeiter*in für das Präventionsprogramm „Wegweiser- gemeinsam gegen Islamismus“

Die Bundesstadt Bonn sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Amt für Integration und Vielfalt eine*n

Mitarbeiter*in für das Präventionsprogramm „Wegweiser- gemeinsam gegen Islamismus“

- je nach Voraussetzung bis Entgeltgruppe S 12 TVöD-

Die Stelle ist zunächst bis zum 30. November 2023 befristet.

Die Bundesstadt Bonn, in der rund 333 000 Menschen leben, ist deutsche UNO-, Kongress- und Beethovenstadt, Sitz zahlreicher internationaler und wissenschaftlicher Institutionen, von Bundesministerien und obersten Bundesbehörden, einer traditionsreichen Universität sowie Standort globaler Unternehmen. Bonn ist eine wachsende Stadt und bietet eine hohe Lebensqualität sowie vielseitige Freizeitmöglichkeiten sowohl in der Stadt als auch in der umliegenden Region.

„Wegweiser“ ist ein Präventionsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen gegen Islamismus. Es soll mögliche Radikalisierungsprozesse bei jungen Menschen bereits in ihren Anfängen verhindern. Ein wesentliches Element des Programms ist die individuelle Beratung. Sie steht Betroffenen sowie Angehörigen und anderen Personen offen, die Probleme erkennen und Veränderungen an jungen Menschen feststellen. „Wegweiser“ arbeitet bei Bedarf eng mit Netzwerkpartner*innen zusammen, darunter Beratungsstellen, Ämter, Moscheegemeinden, Polizei und weitere.

Darüber hinaus ist die Sensibilisierung und Information von Jugendlichen sowie von denen, die im Bildungs- und Integrationsbereich mit jungen Menschen arbeiten, wichtiger Bestandteil des Programms. „Wegweiser“ bietet darüber hinaus allen, die an den Themen Islamismus und Prävention interessiert sind, Vorträge und Workshops an.

Das Programm beinhaltet zudem ein Online-Beratungsangebot.
Koordiniert wird das Programm vom Ministerium des Innern des Landes NRW. Träger des Programms in Bonn, im Kreis Euskirchen und im Rhein-Sieg-Kreis ist die Stadt Bonn.

Die Stelle umfasst folgende Aufgaben:

  • individuelle Beratungs- und Präventionsarbeit für durch religiöse Radikalisierung gefährdete junge Menschen und ihre Angehörigen sowohl im persönlichen Gespräch als auch online (Mail, Chat)
  • Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen im Rahmen der primären Präventionsarbeit, u. a. für Jugendliche, Eltern, Lehrer*innen, pädagogische Fachkräfte und andere Multiplikatoren*innen zu den Themen Islam und islamisch-extremistische Strömungen
  • Referent*innentätigkeit in Organisationen, Einrichtungen und Schulen für Multiplikator*innen und Teams zum Themenfeld Islamismus
  • Netzwerkarbeit mit Organisationen, Vereinen, Einrichtungen und Behörden
  • Öffentlichkeitsarbeit für das Präventionsprogramm Wegweiser
  • Programmbezogene administrative Tätigkeiten

Erwartet werden:

  • ein abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit oder vergleichbare Fachrichtung
  • alternativ ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtungen Soziologie, (Medien-) Pädagogik, Psychologie oder Islamwissenschaft
  • Erfahrungen auf dem Gebiet der sozialpädagogischen Beratung sowie in der Präventionsarbeit oder alternativ eine entsprechende berufliche Erfahrung in der Beratungsarbeit mit jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund
  • Kenntnisse in der systemischen Beratung wären von Vorteil
  • Wissen über das Themenfeld Islam/Muslime in Deutschland und islamisch-extremistische Strömungen, auch in Bezug auf Inhalte, Mechanismen und Wirkung von Online-Propaganda
  • Erfahrungen in der Online-Beratung bzw. eine hohe Affinität zur Arbeit mit Social Media
  • Erfahrungen in der Netzwerkarbeit
  • gute Sprachkenntnisse in Deutsch für eine sichere Ausdrucksweise bei Vorträgen und in der Beratung
  • Sprachkenntnisse in Arabisch oder Türkisch wären wünschenswert
  • Bereitschaft zu gelegentlicher Arbeit auch in den Abendstunden und am Wochenende

Wir bieten Ihnen:

  • eine gemeinwohlorientierte Tätigkeit und einen zukunftssicheren Arbeitsplatz
  • ein modernes Personalentwicklungskonzept mit umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement und attraktive Betriebliche Zusatzversorgung
  • regelmäßige Tariferhöhungen
  • die Möglichkeit zum Erwerb eines Jobtickets

Die Bundesstadt Bonn verfolgt das Ziel, die Vielfalt der Bevölkerung auch in der Stadtverwaltung abzubilden und setzt sich daher aktiv für Chancengleichheit und Diversität ein. Vielfalt ist ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur und wir sind bestrebt, ein offenes Arbeitsumfeld zu pflegen, das Menschen unabhängig von ihrer ethnischen, kulturellen und sozialen Herkunft, ihres Alters, ihrer Behinderung, ihrer Religion sowie ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität gleiche Chancen bietet.

Wir bestärken Menschen mit einer Migrationsbiografie sich zu bewerben, da wir ihren Anteil in allen Bereichen und Ebenen erhöhen möchten. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung sind erwünscht.

Bewerbungsunterlagen:

Bitte bewerben Sie sich ausschließlich über das Online-Stellenportal der Bundesstadt Bonn (www.karriere.bonn.de). Die Erfassung per Mail oder Post übersandter Bewerbungen ist grundsätzlich nicht möglich.

Ihrer Online-Bewerbung fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • ein Bewerbungsanschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • Studienzeugnis
  • Arbeitszeugnisse soweit vorhanden.

Kontakt:

Für Auskünfte zum Aufgabengebiet steht Ihnen beim Amt für Integration und Vielfalt Frank Vallender unter der Rufnummer 0228 - 77 28 22 gerne zur Verfügung.

Für Auskünfte zum Bewerbungsverfahren steht Ihnen beim Personal- und Organisationsamt Annika Stümper unter der Rufnummer 0228 - 77 23 84 zur Verfügung.

Bewerbungsfrist:

Die Bewerbungsfrist endet am 19.08.2022.

Bewerben Sie sich jetzt online!: https://recruitingapp-5327.de.umantis.com/Vacancies/2755/Application/CheckLogin/1?lang=ger

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://recruitingapp-5327.de.umantis.com/Vacancies/2755/Description/1 abrufbar.

Weitere Hinweise

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