Berlin: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

BAuA: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Gruppe 3.2 "Psychische Belastung und Mentale Gesundheit" (43/21 WM 3.2)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

Bewerbungsfrist 19. September 2021
Arbeitsort Berlin

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 750 Beschäftigte.

Für die selbständige Organisation und Auswertung einer repräsentativen Betriebsbefragung zu Maßnahmen aktiver Vermeidung von Gefährdungen durch psychische Belastung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) suchen wir am Standort in Berlin für die Gruppe 3.2 "Psychische Belastung und Mentale Gesundheit" zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d)

  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Vollzeit
  • befristet für die Dauer von 26 Monaten nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Die Gruppe 3.2 "Psychische Belastung und Mentale Gesundheit" führt Forschungsprojekte zur mentalen Gesundheit und psychischen Belastung bei der Arbeit durch und bringt sich damit aktiv in die wissenschaftliche Politikberatung und in den Praxistransfer ein. Arbeitsschwerpunkte sind gegenwärtig die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, die Gestaltung von Arbeitsintensität und Erholung sowie die Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA).

Ihre Aufgaben:

  • Projektmanagement (u.a. Controlling und Dokumentation des Projektfortschritts, Erstellung von Vergabeunterlagen, Erstellung der Studienbeschreibung für die Beurteilung durch die Ethikkommission der BAuA, Organisation und Dokumentation von Projektbesprechungen)
  • Aufbereitung des Forschungsstandes zum Thema (Erstellung von Synopsen vorliegender Studienergebnisse)
  • Weiterentwicklung und Konkretisierung von Forschungsfragen
  • Mitwirkung an der Entwicklung und Erprobung des Fragebogens sowie bei der Erstellung des Datenschutzkonzepts
  • Auswertung bzw. statistische Analysen der Befragungsdaten
  • Eigenständige Planung und Durchführung von qualitativer Forschung zur (punktuellen) Vertiefung einzelner Befragungsergebnisse
  • Publikation der Studienergebnisse in nationalen und internationalen referierten Fachzeitschriften
  • Weiterentwicklung von Empfehlungen für die betriebliche Praxis
  • Praxistransfer und Mitwirkung in der wissenschaftlichen Politikberatung im Themenfeld

Ihr Profil:

  • erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Universitätsdiplom) in Soziologie, Gesundheitswissenschaften / Public Health oder Psychologie
  • Promotion von Vorteil
  • Fachkenntnisse im Themenfeld "Psychische Belastungen der Arbeit"
  • Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung quantitativer und qualitativer Methoden empirischer Sozialforschung, idealerweise mit Bezug zu empirischer Organisationsforschung
  • Kompetenzen und Erfahrungen im Management von Forschungsprojekten, idealerweise von Surveystudien
  • sicherer Umgang mit einschlägiger Statistiksoftware (SPSS, R, AMOS)
  • Erfahrungen mit der Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse, idealerweise ausgewiesen durch Veröffentlichungen in referierten Fachzeitschriften
  • gutes sprachliches Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift, sehr gute Englischkenntnisse
  • Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie Organisationsgeschick
  • Bereitschaft zur Durchführung von Dienstreisen

Wir bieten:

  • ein interessantes Tätigkeitsfeld an der Schnittstelle von Wissenschaft und Politik
  • Möglichkeit zur Weiterentwicklung wissenschaftlicher Kompetenzen in einem anspruchsvollen Forschungsprojekt
  • Möglichkeit zum Erwerb und Ausbau von Kompetenzen im Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die Arbeitsschutzpraxis und -politik
  • Unterstützung einer Promotion oder Habilitation im Themenfeld
  • gutes Arbeitsklima in teamorientierten Strukturen
  • gleitende Arbeitszeiten
  • engagierte Personalentwicklung mit bedarfsgerechten Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Möglichkeiten, berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren
  • ein engagiertes betriebliches Gesundheitsmanagement
  • die Möglichkeit des Bezugs eines Jobtickets

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Begrüßt werden zudem Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Interesse geweckt?

Dann überzeugen Sie uns mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung bis zum 19.09.2021 unter Angabe der Kennziffer 43/21 WM 3.2 über die Plattform www.interamt.de.

Die Ausschreibung finden Sie dort unter der Stellen-ID 707233. Geben Sie hierbei im Betreff bitte die angestrebte Position und die Kennziffer an. Papier- und E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Bei Fragen zum Verfahren können Sie sich gerne an Frau Jennifer Gatter, Tel. 0231 9071 2139 wenden, bei fachlichen Fragen an Herrn Dr. David Beck, Tel. 030 51548 4435.

Weitere Informationen zur Bundesanstalt unter www.baua.de

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://www.baua.de/DE/Die-BAuA/Karriere/Stellenangebote/43-21.html abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.