Bad Vilbel: Schulpsychologin / Schulpsychologe (m/w/d)

Staatliches Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis: Schulpsychologin / Schulpsychologe (m/w/d)

Ausschreibungsnummer: 42945
Bezeichnung der Stelle: Schulpsychologin/Schulpsychologe
Dienststelle: Staatliches Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis
Dienstort: Bad Vilbel

Im Staatlichen Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis in Bad Vilbel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine 1,0 unbefristete Stelle

einer Schulpsychologin / eines Schulpsychologen (m/w/d)

Entgeltgruppe 13 TV-H, zu besetzen.

Das Staatliche Schulamt berät und begleitet die Schulen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Als untere Schulaufsichtsbehörde ist es dabei direkt an das Hessische Kultusministerium angebunden.

Die Aufgaben des Staatlichen Schulamtes leiten sich aus dem Hessischen Schulgesetz ab. Sie gliedern sich in die vier Bereiche Aufsicht, Service, Unterstützung und interne Dienste.

Im Rahmen ihrer vielfältigen Aufgaben arbeiten schulfachliche und verwaltungsfachliche Aufsichtsbeamtinnen und –beamte, Schulpsychologinnen und –psychologen, Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sowie Assistenzkräfte zusammen, deren Fachkompetenzen eine effektive und effiziente Aufgabenerledigung sicherstellen.

Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen gehören dem Staatlichen Schulamt an. Ihre Tätigkeit umfasst nach § 94 Absatz 4 Hessisches Schulgesetz folgende Bereiche: Präventive und systembezogene Beratung Psychologische Beratung von Schulen, Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern.

Ihre Tätigkeit ist in den Richtlinien für die schulpsychologische Beratungstätigkeit in Hessen geregelt. Bei Bedarf kooperiert die Schulpsychologie mit anderen Institutionen, zum Beispiel dem Jugendamt, der Jugendhilfe, den Beratungsstellen, der Polizei sowie mit ärztlichen und (psycho)therapeutischen Einrichtungen.

Anforderungsprofil

Allgemeine berufliche Qualifikationen und spezifische Anforderungen für die ausgeschriebene Stelle

  • Studium der Psychologie mit Abschluss Diplom oder Bachelor und Master in Psychologie mindestens mit der Note gut (wird vorausgesetzt)
  • Praxis und Erfahrungen in einem pädagogischen Arbeitsbereich (wird vorausgesetzt)
  • Erste Erfahrungen im Bereich der Schulpsychologie (wird vorausgesetzt)
  • Erfahrungen im Umgang mit der Bewältigung von Krisensituationen (wird vorausgesetzt)
  • Erfahrungen mit Präventionsarbeit im pädagogischen Kontext, z.B. Schulen (erwünscht)
  • Erfahrungen im Bereich der Beratung beim Umgang mit Migration (erwünscht)
  • Führerscheinklasse B und eigener PKW (erwünscht)

Fachliche Kompetenzen, die als besonders relevant angesehen und ggf. erläutert werden:

  • Diagnostische Kompetenz
  • Beratungskompetenz (für komplexe Beratungssituationen und Interventionen, besondere Bedeutung)
  • Systembezogene Kompetenz (systemische Zusatzqualifikationen erwünscht)
  • Methodenkompetenz (Gesprächsführung, Moderation, Konfliktmanagement, Evaluation)
  • Rechtskompetenz (Kenntnisse aus dem HSchG und schulpsychologisch relevante VO)

Überfachliche Kompetenzen, die als besonders relevant angesehen und ggf. erläutert werden:

  • Kommunikationsfähigkeit (besondere Bedeutung)
  • Kooperationsfähigkeit (Teamfähigkeit und Integrationsfähigkeit) (besondere Bedeutung)
  • Konzeptionelles und perspektivisch orientiertes Denken/Kreativität/Innovationsfähigkeit
  • Strategische Kompetenz
  • Kritikfähigkeit
  • Planungs- und Handlungskompetenz/Organisationsfähigkeit (besondere Bedeutung)
  • Gender-Kompetenz
  • Zuverlässigkeit
  • Entscheidungsfähigkeit i.e.S.
  • Konfliktfähigkeit
  • Initiative (besondere Bedeutung)
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Belastbarkeit (besondere Bedeutung)
  • Rollenbewusstsein (besondere Bedeutung)

Ein gültiger Führerschein und ein eigener Pkw wären von Vorteil, da die Tätigkeit im Bereich der Schulpsychologie in einer Vielzahl von Fällen die Durchführung von Dienstreisen erfordert.

Das Land Hessen stellt seinen Beschäftigten derzeit ein Landesticket zur Verfügung. Dieses berechtigt zur kostenfreien Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Bereich des Landes Hessen (ÖPNV) – nicht nur für den Weg von und zur Dienststelle.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden im Rahmen der geltenden Bestimmungen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Stelle ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich teilbar.

Bewerbungen bitte ich bis spätestens vier Wochen nach Bekanntgabe der Ausschreibung an die

Leiterin des
Staatlichen Schulamtes für den
Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis

Konrad-Adenauer-Allee 1-11
61118 Bad Vilbel

zu richten.

Aus Kostengründen können eingereichte Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Verfahrens nur gegen Zusendung eines Freiumschlages zugesandt oder nach Voranmeldung im Staatlichen Schulamt abgeholt werden.

Die Erfassung und Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke des Bewerbungsverfahrens erfolgt auf der Grundlage des § 23 Hessisches Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz (HDSIG).

Die Ausschreibung ist auch im Internet unter https://ap.hessen.de/hessen_eb/document/303030343239343546494c454e414d452e706466/00042945FILENAME.pdf abrufbar.

Weitere Hinweise

Sie sehen ein Angebot des Landes Hessen, Wiesbaden. Das ZPID ist nicht verantwortlich für Inhalt, Aktualität und Gültigkeit des Angebots. Weitere Informationen können Sie beim Stellenanbieter erfragen.

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